Von Berlin an der Havel nach Stendal – mit dem Fahrrad entlang von Havel und Elbe
Im August 2017 stand eine besonders abwechslungsreiche Bahn-und-Rad-Tour auf dem Programm. Ausgangspunkt war Berlin-Spandau. Nach der Anreise mit der Bahn führte die Strecke auf dem Havel-Radweg durch Brandenburg bis an die Elbe und schließlich weiter nach Stendal in der Altmark. Die Kombination aus Wasserlandschaften, historischen Städten und ruhigen Radwegen machte diese Tour zu einem besonderen Erlebnis.
Berlin Spandau
Bereits die Übernachtung in Berlin bot einen eindrucksvollen Auftakt. Der Blick aus dem Hotelzimmer im zehnten Stock eröffnete eine beeindruckende Aussicht über die Hauptstadt. Von hier aus ging es am nächsten Morgen direkt auf das Fahrrad.
Sacrow
Ein erster Höhepunkt war Sacrow mit seiner idyllischen Lage am Wasser. Von dort ging es mit dem Wassertaxi nach Potsdam. Diese ungewöhnliche Kombination aus Fahrrad und Schiff verlieh der Tour einen besonderen Charakter und eröffnete neue Perspektiven auf die Havelregion.
Mit dem Wassertaxi nach Potsdam.
Postdam
In Potsdam zeigte sich die kulturelle Vielfalt Brandenburgs. Die Stadt beeindruckt mit ihrer historischen Architektur, den zahlreichen Parks und den Spuren der preußischen Geschichte. Wer auf dem Havel-Radweg unterwegs ist, sollte sich Zeit nehmen, die Stadt näher zu erkunden.
Stadt Ketzin/Havel
Weiter führte die Strecke über Ketzin an der Havel. Die kleine Stadt blickt auf eine lange Geschichte als Fischer- und Schifferort zurück. Heute lädt die Umgebung mit ihren Deichen, Wiesen und Wasserwegen zu entspannten Radtouren ein. Gerade die ruhigen Abschnitte entlang der Havel vermitteln ein Gefühl von Weite und Gelassenheit.
Hansestadt Werben (Elbe)
Je näher die Elbe kommt, desto stärker verändert sich die Landschaft. Die Havelniederungen gehen allmählich in die großen Flusslandschaften der Elbe über. Weite Wiesen, Auenlandschaften und die offene Natur prägen das Bild. Besonders Radfahrer finden hier ideale Bedingungen für lange, entspannte Etappen.
Ein weiteres Highlight der Tour war die Hansestadt Werben an der Elbe. Die kleine Stadt gilt als eine der ältesten Städte der Altmark und beeindruckt mit ihren historischen Gebäuden, den alten Backsteinkirchen und ihrem hanseatischen Erbe. Werben wirkt fast wie ein verborgenes Kleinod entlang des Elberadwegs.

Bahnhof Stendal
Schließlich erreichte ich Stendal, das Ziel der Tour. Die ehemalige Hansestadt besitzt eine sehenswerte Altstadt und bildet einen idealen Endpunkt für eine mehrtägige Radreise durch Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Hundertwasser Bahnhof Uelzen
Die Rückreise erfolgte bequem mit der Bahn über Rathenow und Uelzen zurück nach Bremen. Besonders der berühmte Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen sorgt dabei immer wieder für einen interessanten Zwischenstopp. Das farbenfrohe Bahnhofsgebäude zählt zu den bekanntesten Bahnhöfen Deutschlands und ist selbst eine kleine Sehenswürdigkeit.
Gefahrene Strecke
Die Strecke von Berlin-Spandau nach Stendal verbindet einige der schönsten Landschaften Nordostdeutschlands. Der Havel-Radweg, die historischen Städte Potsdam und Werben, die weiten Flusslandschaften von Havel und Elbe sowie die komfortable Bahnanbindung machen diese Tour zu einer hervorragenden Wahl für Radreisende.
Tourdaten
- Start: Berlin-Spandau
- Ziel: Stendal
- Region: Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
- Radweg: Havel-Radweg, Abschnitte entlang der Elbe
- Highlights: Sacrow, Wassertaxi Potsdam, Potsdam, Ketzin, Hansestadt Werben, Stendal
- Rückfahrt: Bahn über Rathenow und Uelzen nach Bremen
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.39 km/h
Gesamtzeit: 03:16:55













