• Aktuelle Touren 2025

Kettenschaltungsfahrer.

Von Verden – über die Premiumroute 1 zum Aalto-Hochhaus

Manchmal muss eine Radtour gar nicht besonders lang sein. Interessanter ist es,
bekannte Gegenden auf neuen Wegen zu durchqueren. Diesmal ging es deshalb früh
am Morgen mit der Bahn nach Verden und von dort mit dem Rad
zurück nach Bremen – über Achim, einen Abschnitt der neuen
Premiumroute 1, Oyten und den Bremer Osten bis in die Neue Vahr.

Eine Tour zwischen Land und Stadt, neuer Fahrradinfrastruktur und einem der
auffälligsten Wohnhochhäuser Bremens.

Früh am Morgen nach Verden

Der Tag begann wieder früh: um 5:14 Uhr mit dem Zug ab Bremen
in Richtung Verden. Solche Bahn-Rad-Kombinationen haben inzwischen ihren ganz
eigenen Reiz. Statt eine Rundtour zu fahren, übernimmt die Bahn den ersten Teil –
anschließend geht es ausschließlich mit dem Fahrrad zurück.

Verden (Aller)

Verden (Aller)

In Verden beginnt die eigentliche Tour. Am frühen Morgen sind Straßen und Wege
noch angenehm leer und die Temperaturen zum Radfahren ideal.

Wiesen an der Weser

Wiesen an der Weser

Von Verden geht es zunächst in Richtung Achim. Der erste Teil
ist dabei klassisches norddeutsches Radfahren: weitgehend flach, lange Abschnitte,
wenig Hektik. Man kann seinen Rhythmus finden und einfach Kilometer machen.

Achim und die Premiumroute 1

In Achim ändert sich der Charakter der Tour.

Premiumradroute Achim

Premiumradroute Achim

Hier führt die Strecke auf einen bereits ausgebauten Abschnitt der
Premiumroute 1. Der Name ist noch relativ neu: Seit 2024 werden
der frühere Achimer Radschnellweg RASCH und die Bremer Premiumroute D.15 unter
dieser gemeinsamen Bezeichnung geführt.

Langfristig soll die Premiumroute 1 Bremen über Achim und Langwedel mit Verden
verbinden. Damit entsteht eine durchgehende hochwertige Radverbindung von rund
68 Kilometern.

Das Interessante daran ist der Ansatz: Es geht nicht darum, mit dem Fahrrad
möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Entscheidend sind direkte
Verbindungen, guter Belag und möglichst wenige Unterbrechungen. Genau das merkt
man beim Fahren.

Die Route verläuft in diesem Bereich weitgehend parallel zur Bahnstrecke.
Man kommt gleichmäßig voran, ohne ständig durch schlechte Wege, unnötige
Schlenker oder komplizierte Kreuzungen ausgebremst zu werden.

Noch ist die gesamte Verbindung nicht fertiggestellt. Gerade deshalb ist es
interessant, die bereits vorhandenen Abschnitte zu fahren und zu sehen,
wie sich eine solche Verbindung entwickelt.


Informationen der Stadt Achim zur Premiumroute 1

Über Mahndorf – und dann noch einmal nach Oyten

Bei Mahndorf wäre der direkte Weg nach Bremen natürlich die
naheliegende Variante.

Aber eine Radtour muss nicht immer den kürzesten Weg nehmen.

Deshalb geht es noch einmal hinaus in Richtung Oyten.
Damit entsteht eine kleine Schleife, bevor die Strecke endgültig Kurs auf
Bremen nimmt.

Dieser Abschnitt ist ein schöner Übergang: Die offene Landschaft wird
allmählich dichter bebaut, der Verkehr nimmt zu und irgendwann merkt man
deutlich, dass man wieder in den Bremer Stadtraum kommt.

Durch Bremen-Osterholz und Blockdiek

Über Bremen-Osterholz geht es anschließend weiter nach
Blockdiek.

Osterholz Tenever

Osterholz Tenever

Spätestens hier ist aus der Überlandtour eine Stadttour geworden. Ampeln,
Querungen und unterschiedliche Radwege bestimmen nun stärker das Tempo.
Das ist aber durchaus gewollt.

Nach den langen, gleichmäßigen Abschnitten zwischen Verden und Achim muss
hier kein Schnitt mehr gehalten werden. Jetzt geht es ums Schauen.

Und gerade der Bremer Osten ist dafür interessant. Viele dieser Stadtteile
fährt man normalerweise nur auf bekannten Hauptverbindungen durch. Mit dem
Fahrrad lassen sich dagegen Wohngebiete, Grünzüge und Nebenstraßen miteinander
verbinden, die man aus dem Auto kaum wahrnimmt.

Ziel Neue Vahr

Das eigentliche Ziel der Tour liegt diesmal nicht am Hauptbahnhof oder zu Hause,
sondern in der Neuen Vahr.

Dort wartet zunächst der Wochenmarkt – ein schöner Abschluss
für eine morgendliche Radtour.

Nach den Kilometern von Verden über Achim und Oyten kann man hier das Rad
abstellen, etwas über den Markt gehen und den sportlichen Teil der Tour
langsam ausklingen lassen.

Doch einen Grund gab es noch, gerade hierher zu fahren.

Das Aalto-Hochhaus

Direkt in der Neuen Vahr steht eines der bemerkenswertesten Gebäude Bremens:
das Aalto-Hochhaus.

Entworfen wurde das Wohnhochhaus vom finnischen Architekten
Alvar Aalto. Das Anfang der 1960er-Jahre entstandene Gebäude
unterscheidet sich deutlich von einem gewöhnlichen rechteckigen Hochhaus.

Seine charakteristische aufgefächerte Form ist kein gestalterischer
Selbstzweck. Aalto wollte damit unter anderem erreichen, dass möglichst viele
Wohnungen günstig zur Sonne ausgerichtet werden konnten. Gleichzeitig entstand
ein Gebäude, das trotz seiner Größe nicht wie ein einfacher Wohnblock wirkt.

Wochenmarkt Berliner Freiheit

Wochenmarkt Berliner Freiheit

Gerade vom Fahrrad aus lässt sich das gut erleben: Man nähert sich dem
Hochhaus langsam, und mit der Perspektive verändert sich auch die Wirkung
des Gebäudes.

Damit ist das Aalto-Hochhaus ein ungewöhnlicher, aber ausgesprochen passender
Schlusspunkt dieser Tour.

Von neuer Fahrradinfrastruktur zu moderner Architektur

Am Ende sind es rund 40 Kilometer – also keine besonders
lange Tour.

Trotzdem steckt erstaunlich viel darin.

Frühmorgens mit der Bahn nach Verden, anschließend mit dem Fahrrad Richtung
Achim, ein Blick auf die entstehende Premiumroute 1, weiter über Mahndorf und
Oyten und schließlich quer durch den Bremer Osten bis in die Neue Vahr.

Dabei verbindet die Tour zwei Themen, die auf den ersten Blick wenig
miteinander zu tun haben: Stadtentwicklung und Mobilität.

Die Premiumroute 1 zeigt, wie eine moderne Verbindung zwischen Bremen und
seinem Umland für den Radverkehr aussehen kann. Das Aalto-Hochhaus erinnert
dagegen daran, wie vor mehr als 60 Jahren über modernes städtisches Wohnen
nachgedacht wurde.

Und dazwischen liegen einfach 40 Kilometer Fahrrad.

Eine kleine Tour – aber eine ziemlich abwechslungsreiche.

Gefahrene Strecke

Gesamtstrecke: 39.58 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.35 km/h
Gesamtzeit: 02:21:53
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Eystrup – Bremen

Frühstart nach Eystrup – mit der Bahn zum Tourenbeginn

An warmen Sommertagen lohnt es sich, den Wecker etwas früher zu stellen. Für diese Tour klingelte er besonders zeitig, denn bereits um 4:08 Uhr ging es mit dem Zug von Bremen nach Eystrup. So blieb genügend Zeit, die angenehm kühlen Morgenstunden für den größten Teil der Strecke zu nutzen.

Bremen Hauptbahnhof

In Eystrup angekommen, begann die eigentliche Tour. Von dort führte der Weg auf rund 59 Kilometern zurück nach Bremen – überwiegend durch die weite norddeutsche Landschaft mit ihren Feldern, kleinen Ortschaften und ruhigen Nebenstraßen. Gerade diese Strecken machen für mich den besonderen Reiz des Tourenradfahrens aus: wenig Verkehr, viel Natur und genügend Zeit, den Alltag hinter sich zu lassen.

Unterwegs in Niedersachsen

Die Bedingungen waren insgesamt hervorragend. Durch den frühen Start blieb die große Hitze zunächst aus, sodass sich ein angenehmer Rhythmus entwickelte. Über weite Strecken ließ sich gleichmäßig fahren, ohne den Puls unnötig in die Höhe zu treiben. Erst gegen Ende der Tour machte sich die steigende Temperatur bemerkbar – ein weiterer Beweis dafür, dass sich der frühe Aufbruch gelohnt hat.

Hoya an der Weser

Der nächste Schritt ist bereits geplant: Noch ein oder zwei Touren in ähnlicher Länge, bevor die erste Ausfahrt über etwa 80 Kilometer ansteht. Auch dabei wird die Bahn vermutlich wieder eine Rolle spielen. Die Kombination aus Zug und Fahrrad eröffnet viele interessante Strecken und ermöglicht es, immer wieder neue Regionen zu entdecken, ohne am Ende zum Ausgangspunkt zurückkehren zu müssen.

Martfeld

Manchmal beginnt eine schöne Radtour eben nicht mit dem ersten Pedaltritt, sondern bereits auf dem Bahnsteig – lange bevor die meisten Menschen überhaupt in den Tag gestartet sind.

Gesamtstrecke: 58.4 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.39 km/h
Gesamtzeit: 03:27:24
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Bahn nach Bassum – durch die Geest zurück nach Bremen

Für meine jüngste Tour ging es zunächst mit der Bahn von Bremen nach Bassum. Von dort führte mich die Strecke auf rund 40 Kilometern zurück in die Hansestadt. Was auf den ersten Blick nach einer kurzen Halbtagestour klingt, bietet überraschend viele Eindrücke einer Landschaft, die oft unterschätzt wird.

Von Bassum aus führt die Route zunächst durch die typische niedersächsische Geestlandschaft. Anders als die flachen Marschgebiete an der Weser ist die Geest leicht hügelig. Immer wieder wechseln sich offene Felder, kleine Waldstücke und ruhige Nebenstraßen ab. Die weiten Ausblicke verleihen der Strecke einen besonderen Reiz. Gerade an warmen Sommertagen entsteht hier eine angenehme Mischung aus Bewegung und Naturerlebnis.

Bereits die Anreise führt durch eine Region, die eng mit der Geschichte der Kleinbahnen in Niedersachsen verbunden ist. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Syke, Ausgangspunkt des bekannten „Kaffkieker“. Die historische Museumseisenbahn erschließt die Geestlandschaft zwischen Syke, Bruchhausen-Vilsen, Hoya und Eystrup. Wer dort unterwegs ist, erlebt eine Region, die von kleinen Dörfern, Wäldern, Wiesen und landwirtschaftlich geprägten Flächen bestimmt wird. Die Gegend eignet sich hervorragend für kombinierte Bahn-und-Rad-Touren. In den vergangenen Jahren bin ich mehrfach von Bremen bis nach Hoya gefahren oder mit der Bahn nach Syke angereist, um von dort auf dem Fahrrad zurück nach Bremen zu fahren.

Ein besonderer Punkt entlang der Strecke ist das Gut Hoope. Die historische Gutsanlage fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein und erinnert an die lange landwirtschaftliche Tradition der Region. Solche Orte machen für mich den besonderen Reiz des Radfahrens aus. Mit dem Fahrrad entdeckt man Details und historische Spuren, die man mit dem Auto häufig übersehen würde.

Je näher Bremen kommt, desto stärker verändert sich die Landschaft. Kurz vor der Stadt führte mich die Strecke durch Dreye. Hier öffnet sich der Blick erneut, diesmal in Richtung Weser. Besonders schön sind die Wege auf und entlang des Deiches. Von dort hat man weite Ausblicke über die Flusslandschaft und die angrenzenden Wiesen.

In Dreye gab es außerdem einen lohnenden Zwischenstopp bei einem örtlichen Bäcker. Frische Brötchen, eine kurze Pause und der Blick über die Landschaft – manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die eine Tour in Erinnerung bleiben lassen. Solche Stopps gehören für mich genauso zum Radfahren wie die eigentliche Strecke.

Auf den letzten Kilometern näherte ich mich schließlich Bremen. Nach den ruhigen Abschnitten durch die Geest und entlang der Weser wirkt die Rückkehr in die Stadt fast wie das Ende einer kleinen Reise. Dabei liegt das Ziel nur wenige Dutzend Kilometer vom Start entfernt.

Mein Fazit: Die Strecke von Bassum nach Bremen verbindet die typische Geestlandschaft mit den Weserniederungen rund um Dreye. Zusammen mit der Bahnanreise entsteht eine abwechslungsreiche Tour, die Natur, Geschichte und regionale Besonderheiten miteinander verbindet. Für mich ein weiterer Beweis dafür, dass man für schöne Radtouren nicht weit reisen muss.

Gesamtstrecke: 39.72 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.21 km/h
Gesamtzeit: 02:09:25
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Brettorf nach Bremen – 44 Kilometer durch das Oldenburger Land

Manchmal beginnen die schönsten Touren bereits am Bahnhof.

Am Samstagmorgen klingelte der Wecker früh. Um 6:19 Uhr ging es mit dem Zug von Bremen nach Brettorf. Während viele Menschen noch schliefen, rollte der Regionalzug durch die morgendliche Landschaft Niedersachsens. Die Sonne stand bereits über den Feldern und versprach einen warmen Frühsommertag.

Am Bahnhof Brettorf startete schließlich die eigentliche Tour. Das Ziel war klar: Mit dem Fahrrad zurück nach Bremen.

Die Strecke führte zunächst durch die ruhige Landschaft des Oldenburger Landes. Kleine Ortschaften, weite Felder und schmale Landstraßen bestimmten das Bild. Besonders in den frühen Morgenstunden war kaum Verkehr unterwegs. Stattdessen begleiteten Vogelstimmen und der Blick auf die noch vom Tau glänzenden Wiesen die Fahrt.

Über Kirchseelte und die Umgebung von Groß Mackenstedt ging es langsam in Richtung Bremen. Die Landschaft wechselte dabei immer wieder zwischen offenen Feldern, Waldstücken und kleineren Bachläufen. Gerade dieser Abschnitt macht den Reiz der Route aus: Man ist zwar nie weit von größeren Orten entfernt, hat aber dennoch das Gefühl, mitten in der Natur unterwegs zu sein.

Je näher Bremen kam, desto stärker wurde der Kontrast. Aus den ländlichen Wegen wurden nach und nach städtische Radwege. Nach den ruhigen Kilometern auf dem Land führte die Route schließlich entlang bekannter Bremer Wege zurück in die Stadt.

Fazit: Die Kombination aus früher Zuganreise, ruhigen Landstraßen und der Rückfahrt nach Bremen macht diese Tour zu einer hervorragenden Einsteigertour für alle, die längere Strecken fahren möchten. Wer die Natur genießen, Kilometer sammeln und gleichzeitig entspannt trainieren möchte, findet zwischen Brettorf und Bremen eine ausgesprochen attraktive Route.

Gesamtstrecke: 43.19 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.24 km/h
Gesamtzeit: 02:52:45
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Dörverden nach Bremen – 50 Kilometer entlang der Weser

An einem sonnigen Frühsommertag stand wieder eine Tour auf dem Programm, die zeigt, warum das Wesertal zu den schönsten Radregionen Norddeutschlands gehört. Diesmal führte die Strecke von Dörverden nach Bremen – überwiegend entlang der Weser, durch kleine Ortschaften, über Deiche und durch weitläufige Marschlandschaften.

  • Start: Dörverden
  • Ziel: Bremen
  • Distanz: ca. 49,6 km
  • Fahrzeit: ca. 2 Stunden 50 Minuten reine Bewegungszeit
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: ca. 18 km/h
  • Höhenmeter: praktisch flach, insgesamt rund 230 m kumulierter Anstieg durch Messungenauigkeiten und kleine Geländeunterschiede

Die Strecke eignet sich hervorragend für Genussradlerinnen und Genussradler, aber auch für sportliche Fahrer, die eine schnelle Ausdauereinheit absolvieren möchten.

Bereits kurz nach dem Start zeigt sich der Charakter der Tour: viel Natur, wenig Verkehr und immer wieder schöne Ausblicke auf die Weser. Der Fluss begleitet die Strecke über weite Teile und sorgt für eine entspannte Atmosphäre.

Besonders reizvoll sind die zahlreichen Deichabschnitte. Von hier aus eröffnet sich der Blick über Wiesen, Felder und die typisch norddeutsche Flusslandschaft. Gerade im Frühsommer wirkt die Region besonders lebendig: Kühe auf den Weiden, zahlreiche Wasservögel und immer wieder kleine Häfen oder Anlegestellen entlang des Flusses.

Abwechslung zwischen Natur und Ortschaften

Die Tour verbindet verschiedene Landschaftstypen miteinander. Mal führt der Weg direkt am Wasser entlang, dann wieder durch kleine Dörfer oder über ruhige Wirtschaftswege.

Unterwegs passiert man mehrere Weserquerungen und Abschnitte, die einen guten Eindruck davon vermitteln, wie stark die Region historisch und wirtschaftlich vom Fluss geprägt wurde. Gleichzeitig bleibt der Verkehr meist angenehm gering, sodass man sich ganz auf das Radfahren konzentrieren kann.

Ankunft in Bremen

Je näher man Bremen kommt, desto stärker verändert sich die Umgebung. Die ländliche Ruhe weicht langsam dem städtischen Leben. Trotzdem bleibt der Weserbezug bis zum Ende der Tour erhalten.

Die Einfahrt nach Bremen bildet einen schönen Abschluss: Nach vielen Kilometern durch die Natur erreicht man die Hansestadt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten für eine Pause, einen Kaffee oder einen entspannten Ausklang der Tour.

Fazit

Die Strecke von Dörverden nach Bremen ist eine ausgesprochen abwechslungsreiche Wesertour. Sie kombiniert ruhige Naturabschnitte, typische norddeutsche Landschaften und eine attraktive Zielstadt. Mit knapp 50 Kilometern Länge eignet sie sich sowohl für gemütliche Tourenfahrer als auch für sportlich orientierte Radfahrerinnen und Radfahrer.

Wer die Weserregion kennenlernen möchte, findet hier eine Tour, die landschaftlich viel bietet und gleichzeitig angenehm zu fahren ist. Besonders an sonnigen Tagen ist die Strecke ein echter Klassiker für einen gelungenen Fahrradausflug in Norddeutschland. 🚴‍♂️🌞

Gesamtstrecke: 47.54 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.10 km/h
Gesamtzeit: 02:48:43
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Mit dem Rad von Hude nach Bremen

Am 30. Mai 2026 stand meine erste Radtour mit dem Garmin Edge Explore 2 auf dem Programm. Die Strecke führte von Hude nach Bremen und war zugleich ein Test für mein neues Navigations-Setup.

Die Tour hatte eine Länge von rund 35 Kilometern und verlief überwiegend auf ruhigen Radwegen durch die Hunte-Niederung und die ländlichen Gebiete zwischen Hude und Bremen. Geplant wurde die Strecke mit Naviki, anschließend als GPX-Datei auf den Garmin übertragen.

Schon nach wenigen Kilometern zeigte sich, dass die Navigation über einen GPX-Track hervorragend funktioniert. Anders als bei klassischen Routenberechnungen folgte der Edge exakt der geplanten Strecke. Die Abbiegehinweise waren zuverlässig und die Orientierung jederzeit einfach.

Die Landschaft präsentierte sich von ihrer schönsten Seite. Weite Felder, kleine Wasserläufe, alte Baumreihen und immer wieder typische norddeutsche Dorfansichten begleiteten die Fahrt. Besonders angenehm war die Mischung aus naturnahen Abschnitten und gut ausgebauten Radwegen.

Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichte ich Bremen. Insgesamt standen rund 35 Kilometer auf dem Tacho. Die Tour war nicht spektakulär, aber genau deshalb besonders gelungen: keine technischen Probleme, keine Navigationsfehler, angenehmes Wetter und viele ruhige Kilometer durch die norddeutsche Landschaft.

Fazit: Die Strecke von Hude nach Bremen eignet sich hervorragend als entspannte Halbtagestour. Gleichzeitig war sie ein gelungener Einstieg in längere Ausfahrten, die in den kommenden Wochen sicherlich folgen werden.

GPX-Track

Gesamtstrecke: 34.37 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.51 km/h
Gesamtzeit: 02:16:17
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Barnstorf – Bremen

Radtour: Von Barnstorf nach Bremen

Tourdaten

Start: Barnstorf

Ziel: Bremen

Länge: ca. 65 km

Höhenmeter: ca. 142 hm im Anstieg

Beschreibung

Diese abwechslungsreiche Radtour führt dich von der niedersächsischen Kleinstadt Barnstorf über ruhige Landstraßen und idyllische Feldwege durch die norddeutsche Tiefebene bis in die Hansestadt Bremen. Der Streckenverlauf ist überwiegend flach, mit wenigen sanften Anstiegen und eignet sich hervorragend für sportliche Tourenfahrer, E-Bikes oder ambitionierte Alltagsradler.

Landschaft & Highlights

Weite Felder, Wälder und kleine Ortschaften prägen die erste Hälfte der Tour.

Zahlreiche landwirtschaftlich genutzte Wege ermöglichen entspannte Etappen ohne Autoverkehr.

Kurz vor Bremen geht die Route in städtisches Umfeld über, mit gut ausgebauten Radwegen und direkter Anbindung an das Zentrum.

Zwischen Twistringen und Diepholz

RE9 von Bremen nach Osnabrück

RE9 von Bremen nach Osnabrück

Tipps für die Fahrt

Verpflegung: Entlang der Strecke gibt es nur wenige Versorgungsmöglichkeiten – ausreichend Wasser und Snacks mitnehmen!

ÖPNV-Anbindung: Beide Orte verfügen über Bahnhöfe – ideal für eine An- oder Rückfahrt mit dem Zug.

Untergrund: Wechsel zwischen Asphalt, Pflaster und gut befahrbaren Schotterwegen – am besten mit Trekkingrad oder Gravelbike.

Gesamtstrecke: 64.74 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.21 km/h
Gesamtzeit: 04:09:52
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Nienburg – Bremen

Mit dem Fahrrad von Nienburg nach Bremen

Diese rund 64 Kilometer lange Tour verbindet die Mittelweser mit der Hansestadt Bremen. Sie führt überwiegend über ruhige Landstraßen, gut ausgebaute Radwege und kleine Ortschaften. Große Steigungen gibt es praktisch keine – typisch norddeutsches Radfahren mit weitem Blick über Felder und Wiesen.

Tourdaten

  • Start: Bahnhof Nienburg (Weser)
  • Ziel: Bremen Hauptbahnhof
  • Streckenlänge: ca. 64 km
  • Fahrzeit: etwa 3 Stunden 40 Minuten
  • Höhenmeter: ca. 55 hm

Start in Nienburg

Die Tour beginnt direkt am Bahnhof Nienburg und ist damit bequem mit dem Regionalverkehr erreichbar. Nach wenigen Minuten verlässt man die Stadt und erreicht die ersten ruhigen Wirtschaftswege. Die Landschaft öffnet sich schnell und zeigt das typische Bild der Mittelweserregion: weite Felder, kleine Dörfer und wenig Verkehr.

Wer möchte, kann sich vor dem Start noch in der Innenstadt mit Proviant versorgen oder einen kurzen Blick auf die historische Altstadt werfen.

Unterwegs durch das Weserland

Die Strecke lebt weniger von spektakulären Anstiegen als von ihrer Ruhe. Kilometerlang führt der Weg durch eine offene Kulturlandschaft, vorbei an Bauernhöfen, Wiesen und kleinen Ortschaften. Gerade an sonnigen Tagen entsteht hier ein besonderes Gefühl von Weite, das Norddeutschland so typisch macht.

Immer wieder laden Bänke und kleine Rastplätze zu einer kurzen Pause ein. Wer ohne Zeitdruck unterwegs ist, sollte diese Gelegenheiten nutzen und die Landschaft genießen.

Kultureller Zwischenstopp

Unterwegs lohnt sich ein Halt an den historischen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Alte Kirchen, denkmalgeschützte Gebäude und kleine Ortskerne erzählen von der langen Geschichte der Region und sorgen für eine angenehme Abwechslung während der Tour.

Ankunft in Bremen

Je näher man Bremen kommt, desto dichter wird die Bebauung. Trotzdem führen viele Abschnitte weiterhin auf angenehmen Radwegen bis in die Innenstadt. Schon bald erscheinen die ersten Wahrzeichen der Hansestadt.

Wer noch etwas Zeit hat, kann den Tag mit einem Spaziergang durch die Altstadt ausklingen lassen. Marktplatz, Rathaus, Roland, die Bremer Stadtmusikanten oder die Weserpromenade an der Schlachte liegen nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Unser Fazit

Die Tour von Nienburg nach Bremen gehört zu den klassischen Strecken im norddeutschen Flachland. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Tourenfahrer. Gute Wege, entspannte Landschaften und die abwechslungsreiche Kombination aus Natur und Stadt machen sie zu einer empfehlenswerten Tagestour.

Wer Bremen als Ziel wählt, kann die Rückfahrt bequem mit dem Zug antreten oder den Tag bei einem Kaffee in der Innenstadt ausklingen lassen.

Gesamtstrecke: 63.85 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.30 km/h
Gesamtzeit: 03:40:46
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Bremen – Hoya

Mit dem Fahrrad nach Hoya und mit dem Kaffkieker zurück

Einmal im Jahr gehört diese Tour einfach dazu. Von Bremen aus geht es mit dem Fahrrad nach Hoya an der Weser. Das Ziel ist jedoch nicht nur die schöne Strecke durch das Weserland, sondern vor allem eine Fahrt mit dem historischen Triebwagen „Kaffkieker“.

Die rund um Hoya verkehrende Museumsbahn ist längst zu einer festen Institution für Eisenbahn- und Fahrradfreunde geworden. Der historische Triebwagen verbindet Eystrup, Hoya, Bruchhausen-Vilsen und Syke und bietet damit eine ganz besondere Möglichkeit, die Region zwischen Weser und Hache zu entdecken. Besonders praktisch: Fahrräder können nach vorheriger Anmeldung mitgenommen werden. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Mit dem Rad nach Hoya

Die Fahrt nach Hoya führt überwiegend über ruhige Landstraßen und Wirtschaftswege. Gerade die letzten Kilometer entlang der Weser machen jedes Jahr wieder Freude. In Hoya angekommen bleibt genügend Zeit für eine kleine Pause, bevor der historische Triebwagen einrollt.

Mit dem Kaffkieker unterwegs

Der Kaffkieker wird von den Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya gemeinsam mit den Anliegergemeinden betrieben. Die Strecke existiert bereits seit vielen Jahrzehnten, der touristische Verkehr wurde jedoch erst 2007 wieder aufgenommen. Seitdem bringt der historische Triebwagen an ausgewählten Sonn- und Feiertagen Ausflügler durch eine der schönsten Landschaften Niedersachsens. In Bruchhausen-Vilsen besteht sogar Anschluss an die bekannte Museums-Eisenbahn nach Asendorf. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Weitere Informationen, Fahrpläne und Termine gibt es auf der offiziellen Webseite des Kaffkiekers:

https://www.vgh-hoya.de/bahn/kaffkieker.html

An diesem Tag verlief die Fahrt allerdings anders als geplant. Kurz vor Syke blockierte ein umgestürzter Baum die Strecke. Der Zug musste deshalb bis zum Bahnhof Wachendorf zurücksetzen. Von dort blieb nichts anderes übrig, als die letzten knapp zehn Kilometer mit dem Fahrrad bis nach Syke zurückzulegen. Von Syke ging es anschließend bequem mit dem Regionalzug zurück nach Bremen.

Gesamtstrecke: 45.1 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.67 km/h
Gesamtzeit: 02:26:05
Download file: 2025-06-15-hoya.gpx

Mein Fazit

Auch wenn der umgestürzte Baum den ursprünglichen Plan etwas durcheinandergebracht hat, bleibt die Tour für mich jedes Jahr ein besonderes Erlebnis. Die Kombination aus einer entspannten Radtour nach Hoya und einer Fahrt mit dem historischen Kaffkieker macht den Ausflug zu etwas Besonderem. Und falls unterwegs doch einmal etwas Unvorhergesehenes passiert, gehört auch das zu den Geschichten, an die man sich später gerne erinnert.

Barnstorf – Syke

Von Barnstorf nach Syke – eine kühle Herbsttour

Nicht jede Radtour braucht strahlenden Sonnenschein. Anfang Oktober 2024 führte mich diese Tour mit dem Zug zunächst nach Barnstorf. Von dort sollte es auf dem Fahrrad durch die herbstliche Landschaft bis nach Syke gehen. Die Temperaturen waren allerdings deutlich frischer als erhofft, sodass ich die ursprünglich geplante Weiterfahrt änderte und bereits ab Syke wieder den Zug nach Bremen nahm.

Gerade solche Touren zeigen, dass sich eine gute Planung mit der Bahn hervorragend kombinieren lässt. Man bleibt flexibel und kann die Strecke jederzeit den Wetterbedingungen anpassen.

Start in Barnstorf

Nach der Ankunft am Bahnhof Barnstorf beginnt die Tour ohne Umwege. Schnell verlässt man den Ort und erreicht die ruhigen Nebenstraßen und Wirtschaftswege der Diepholzer Geest. Die Landschaft ist geprägt von Feldern, kleinen Waldstücken und verstreut liegenden Bauernhöfen – typisch für diese Region Niedersachsens.

An diesem Tag zeigte sich bereits der Herbst. Die Luft war klar, aber kühl, und der Wind erinnerte daran, dass die Fahrradsaison langsam ihrem Ende entgegenging.

Unterwegs Richtung Syke

Die Strecke verläuft überwiegend auf verkehrsarmen Straßen und eignet sich hervorragend für eine entspannte Tour. Immer wieder öffnen sich weite Blicke über die Landschaft, während kleine Dörfer und Gehöfte den Weg säumen.

Auch wenn das Wetter nicht zum längeren Verweilen einlud, machte gerade die ruhige Atmosphäre den Reiz dieser Fahrt aus. Oft sind es genau diese unspektakulären Strecken, auf denen man einfach gleichmäßig Kilometer sammeln und die Natur genießen kann.

Tourende in Syke

In Syke entschied ich mich schließlich gegen eine Weiterfahrt. Die niedrigen Temperaturen machten sich inzwischen deutlich bemerkbar, sodass die Rückreise bequem mit dem Regionalzug nach Bremen erfolgte.

Dank der guten Bahnanbindung lassen sich Touren in dieser Region sehr flexibel gestalten. Gerade bei wechselhaftem Wetter ist das ein großer Vorteil.

Mein Fazit

Auch wenn die Tour kürzer ausfiel als ursprünglich geplant, hat sie sich gelohnt. Die Strecke zwischen Barnstorf und Syke bietet ruhige Wege, wenig Verkehr und viel norddeutsche Landschaft. An wärmeren Tagen lässt sie sich problemlos verlängern oder mit weiteren Zielen rund um Syke und Bremen kombinieren.

Gesamtstrecke: 41.32 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.38 km/h
Gesamtzeit: 03:04:32
Download file: 2024-10-02-barnstorf.gpx