• Aktuelle Touren 2025

Kettenschaltungsfahrer.

Von Verden – über die Premiumroute 1 zum Aalto-Hochhaus

Manchmal muss eine Radtour gar nicht besonders lang sein. Interessanter ist es,
bekannte Gegenden auf neuen Wegen zu durchqueren. Diesmal ging es deshalb früh
am Morgen mit der Bahn nach Verden und von dort mit dem Rad
zurück nach Bremen – über Achim, einen Abschnitt der neuen
Premiumroute 1, Oyten und den Bremer Osten bis in die Neue Vahr.

Eine Tour zwischen Land und Stadt, neuer Fahrradinfrastruktur und einem der
auffälligsten Wohnhochhäuser Bremens.

Früh am Morgen nach Verden

Der Tag begann wieder früh: um 5:14 Uhr mit dem Zug ab Bremen
in Richtung Verden. Solche Bahn-Rad-Kombinationen haben inzwischen ihren ganz
eigenen Reiz. Statt eine Rundtour zu fahren, übernimmt die Bahn den ersten Teil –
anschließend geht es ausschließlich mit dem Fahrrad zurück.

Verden (Aller)

Verden (Aller)

In Verden beginnt die eigentliche Tour. Am frühen Morgen sind Straßen und Wege
noch angenehm leer und die Temperaturen zum Radfahren ideal.

Wiesen an der Weser

Wiesen an der Weser

Von Verden geht es zunächst in Richtung Achim. Der erste Teil
ist dabei klassisches norddeutsches Radfahren: weitgehend flach, lange Abschnitte,
wenig Hektik. Man kann seinen Rhythmus finden und einfach Kilometer machen.

Achim und die Premiumroute 1

In Achim ändert sich der Charakter der Tour.

Premiumradroute Achim

Premiumradroute Achim

Hier führt die Strecke auf einen bereits ausgebauten Abschnitt der
Premiumroute 1. Der Name ist noch relativ neu: Seit 2024 werden
der frühere Achimer Radschnellweg RASCH und die Bremer Premiumroute D.15 unter
dieser gemeinsamen Bezeichnung geführt.

Langfristig soll die Premiumroute 1 Bremen über Achim und Langwedel mit Verden
verbinden. Damit entsteht eine durchgehende hochwertige Radverbindung von rund
68 Kilometern.

Das Interessante daran ist der Ansatz: Es geht nicht darum, mit dem Fahrrad
möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Entscheidend sind direkte
Verbindungen, guter Belag und möglichst wenige Unterbrechungen. Genau das merkt
man beim Fahren.

Die Route verläuft in diesem Bereich weitgehend parallel zur Bahnstrecke.
Man kommt gleichmäßig voran, ohne ständig durch schlechte Wege, unnötige
Schlenker oder komplizierte Kreuzungen ausgebremst zu werden.

Noch ist die gesamte Verbindung nicht fertiggestellt. Gerade deshalb ist es
interessant, die bereits vorhandenen Abschnitte zu fahren und zu sehen,
wie sich eine solche Verbindung entwickelt.


Informationen der Stadt Achim zur Premiumroute 1

Über Mahndorf – und dann noch einmal nach Oyten

Bei Mahndorf wäre der direkte Weg nach Bremen natürlich die
naheliegende Variante.

Aber eine Radtour muss nicht immer den kürzesten Weg nehmen.

Deshalb geht es noch einmal hinaus in Richtung Oyten.
Damit entsteht eine kleine Schleife, bevor die Strecke endgültig Kurs auf
Bremen nimmt.

Dieser Abschnitt ist ein schöner Übergang: Die offene Landschaft wird
allmählich dichter bebaut, der Verkehr nimmt zu und irgendwann merkt man
deutlich, dass man wieder in den Bremer Stadtraum kommt.

Durch Bremen-Osterholz und Blockdiek

Über Bremen-Osterholz geht es anschließend weiter nach
Blockdiek.

Osterholz Tenever

Osterholz Tenever

Spätestens hier ist aus der Überlandtour eine Stadttour geworden. Ampeln,
Querungen und unterschiedliche Radwege bestimmen nun stärker das Tempo.
Das ist aber durchaus gewollt.

Nach den langen, gleichmäßigen Abschnitten zwischen Verden und Achim muss
hier kein Schnitt mehr gehalten werden. Jetzt geht es ums Schauen.

Und gerade der Bremer Osten ist dafür interessant. Viele dieser Stadtteile
fährt man normalerweise nur auf bekannten Hauptverbindungen durch. Mit dem
Fahrrad lassen sich dagegen Wohngebiete, Grünzüge und Nebenstraßen miteinander
verbinden, die man aus dem Auto kaum wahrnimmt.

Ziel Neue Vahr

Das eigentliche Ziel der Tour liegt diesmal nicht am Hauptbahnhof oder zu Hause,
sondern in der Neuen Vahr.

Dort wartet zunächst der Wochenmarkt – ein schöner Abschluss
für eine morgendliche Radtour.

Nach den Kilometern von Verden über Achim und Oyten kann man hier das Rad
abstellen, etwas über den Markt gehen und den sportlichen Teil der Tour
langsam ausklingen lassen.

Doch einen Grund gab es noch, gerade hierher zu fahren.

Das Aalto-Hochhaus

Direkt in der Neuen Vahr steht eines der bemerkenswertesten Gebäude Bremens:
das Aalto-Hochhaus.

Entworfen wurde das Wohnhochhaus vom finnischen Architekten
Alvar Aalto. Das Anfang der 1960er-Jahre entstandene Gebäude
unterscheidet sich deutlich von einem gewöhnlichen rechteckigen Hochhaus.

Seine charakteristische aufgefächerte Form ist kein gestalterischer
Selbstzweck. Aalto wollte damit unter anderem erreichen, dass möglichst viele
Wohnungen günstig zur Sonne ausgerichtet werden konnten. Gleichzeitig entstand
ein Gebäude, das trotz seiner Größe nicht wie ein einfacher Wohnblock wirkt.

Wochenmarkt Berliner Freiheit

Wochenmarkt Berliner Freiheit

Gerade vom Fahrrad aus lässt sich das gut erleben: Man nähert sich dem
Hochhaus langsam, und mit der Perspektive verändert sich auch die Wirkung
des Gebäudes.

Damit ist das Aalto-Hochhaus ein ungewöhnlicher, aber ausgesprochen passender
Schlusspunkt dieser Tour.

Von neuer Fahrradinfrastruktur zu moderner Architektur

Am Ende sind es rund 40 Kilometer – also keine besonders
lange Tour.

Trotzdem steckt erstaunlich viel darin.

Frühmorgens mit der Bahn nach Verden, anschließend mit dem Fahrrad Richtung
Achim, ein Blick auf die entstehende Premiumroute 1, weiter über Mahndorf und
Oyten und schließlich quer durch den Bremer Osten bis in die Neue Vahr.

Dabei verbindet die Tour zwei Themen, die auf den ersten Blick wenig
miteinander zu tun haben: Stadtentwicklung und Mobilität.

Die Premiumroute 1 zeigt, wie eine moderne Verbindung zwischen Bremen und
seinem Umland für den Radverkehr aussehen kann. Das Aalto-Hochhaus erinnert
dagegen daran, wie vor mehr als 60 Jahren über modernes städtisches Wohnen
nachgedacht wurde.

Und dazwischen liegen einfach 40 Kilometer Fahrrad.

Eine kleine Tour – aber eine ziemlich abwechslungsreiche.

Gefahrene Strecke

Gesamtstrecke: 39.58 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.35 km/h
Gesamtzeit: 02:21:53
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Eystrup – Bremen

Frühstart nach Eystrup – mit der Bahn zum Tourenbeginn

An warmen Sommertagen lohnt es sich, den Wecker etwas früher zu stellen. Für diese Tour klingelte er besonders zeitig, denn bereits um 4:08 Uhr ging es mit dem Zug von Bremen nach Eystrup. So blieb genügend Zeit, die angenehm kühlen Morgenstunden für den größten Teil der Strecke zu nutzen.

Bremen Hauptbahnhof

In Eystrup angekommen, begann die eigentliche Tour. Von dort führte der Weg auf rund 59 Kilometern zurück nach Bremen – überwiegend durch die weite norddeutsche Landschaft mit ihren Feldern, kleinen Ortschaften und ruhigen Nebenstraßen. Gerade diese Strecken machen für mich den besonderen Reiz des Tourenradfahrens aus: wenig Verkehr, viel Natur und genügend Zeit, den Alltag hinter sich zu lassen.

Unterwegs in Niedersachsen

Die Bedingungen waren insgesamt hervorragend. Durch den frühen Start blieb die große Hitze zunächst aus, sodass sich ein angenehmer Rhythmus entwickelte. Über weite Strecken ließ sich gleichmäßig fahren, ohne den Puls unnötig in die Höhe zu treiben. Erst gegen Ende der Tour machte sich die steigende Temperatur bemerkbar – ein weiterer Beweis dafür, dass sich der frühe Aufbruch gelohnt hat.

Hoya an der Weser

Der nächste Schritt ist bereits geplant: Noch ein oder zwei Touren in ähnlicher Länge, bevor die erste Ausfahrt über etwa 80 Kilometer ansteht. Auch dabei wird die Bahn vermutlich wieder eine Rolle spielen. Die Kombination aus Zug und Fahrrad eröffnet viele interessante Strecken und ermöglicht es, immer wieder neue Regionen zu entdecken, ohne am Ende zum Ausgangspunkt zurückkehren zu müssen.

Martfeld

Manchmal beginnt eine schöne Radtour eben nicht mit dem ersten Pedaltritt, sondern bereits auf dem Bahnsteig – lange bevor die meisten Menschen überhaupt in den Tag gestartet sind.

Gesamtstrecke: 58.4 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.39 km/h
Gesamtzeit: 03:27:24
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Bahn nach Bassum – durch die Geest zurück nach Bremen

Für meine jüngste Tour ging es zunächst mit der Bahn von Bremen nach Bassum. Von dort führte mich die Strecke auf rund 40 Kilometern zurück in die Hansestadt. Was auf den ersten Blick nach einer kurzen Halbtagestour klingt, bietet überraschend viele Eindrücke einer Landschaft, die oft unterschätzt wird.

Von Bassum aus führt die Route zunächst durch die typische niedersächsische Geestlandschaft. Anders als die flachen Marschgebiete an der Weser ist die Geest leicht hügelig. Immer wieder wechseln sich offene Felder, kleine Waldstücke und ruhige Nebenstraßen ab. Die weiten Ausblicke verleihen der Strecke einen besonderen Reiz. Gerade an warmen Sommertagen entsteht hier eine angenehme Mischung aus Bewegung und Naturerlebnis.

Bereits die Anreise führt durch eine Region, die eng mit der Geschichte der Kleinbahnen in Niedersachsen verbunden ist. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Syke, Ausgangspunkt des bekannten „Kaffkieker“. Die historische Museumseisenbahn erschließt die Geestlandschaft zwischen Syke, Bruchhausen-Vilsen, Hoya und Eystrup. Wer dort unterwegs ist, erlebt eine Region, die von kleinen Dörfern, Wäldern, Wiesen und landwirtschaftlich geprägten Flächen bestimmt wird. Die Gegend eignet sich hervorragend für kombinierte Bahn-und-Rad-Touren. In den vergangenen Jahren bin ich mehrfach von Bremen bis nach Hoya gefahren oder mit der Bahn nach Syke angereist, um von dort auf dem Fahrrad zurück nach Bremen zu fahren.

Ein besonderer Punkt entlang der Strecke ist das Gut Hoope. Die historische Gutsanlage fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein und erinnert an die lange landwirtschaftliche Tradition der Region. Solche Orte machen für mich den besonderen Reiz des Radfahrens aus. Mit dem Fahrrad entdeckt man Details und historische Spuren, die man mit dem Auto häufig übersehen würde.

Je näher Bremen kommt, desto stärker verändert sich die Landschaft. Kurz vor der Stadt führte mich die Strecke durch Dreye. Hier öffnet sich der Blick erneut, diesmal in Richtung Weser. Besonders schön sind die Wege auf und entlang des Deiches. Von dort hat man weite Ausblicke über die Flusslandschaft und die angrenzenden Wiesen.

In Dreye gab es außerdem einen lohnenden Zwischenstopp bei einem örtlichen Bäcker. Frische Brötchen, eine kurze Pause und der Blick über die Landschaft – manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die eine Tour in Erinnerung bleiben lassen. Solche Stopps gehören für mich genauso zum Radfahren wie die eigentliche Strecke.

Auf den letzten Kilometern näherte ich mich schließlich Bremen. Nach den ruhigen Abschnitten durch die Geest und entlang der Weser wirkt die Rückkehr in die Stadt fast wie das Ende einer kleinen Reise. Dabei liegt das Ziel nur wenige Dutzend Kilometer vom Start entfernt.

Mein Fazit: Die Strecke von Bassum nach Bremen verbindet die typische Geestlandschaft mit den Weserniederungen rund um Dreye. Zusammen mit der Bahnanreise entsteht eine abwechslungsreiche Tour, die Natur, Geschichte und regionale Besonderheiten miteinander verbindet. Für mich ein weiterer Beweis dafür, dass man für schöne Radtouren nicht weit reisen muss.

Gesamtstrecke: 39.72 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.21 km/h
Gesamtzeit: 02:09:25
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Brettorf nach Bremen – 44 Kilometer durch das Oldenburger Land

Manchmal beginnen die schönsten Touren bereits am Bahnhof.

Am Samstagmorgen klingelte der Wecker früh. Um 6:19 Uhr ging es mit dem Zug von Bremen nach Brettorf. Während viele Menschen noch schliefen, rollte der Regionalzug durch die morgendliche Landschaft Niedersachsens. Die Sonne stand bereits über den Feldern und versprach einen warmen Frühsommertag.

Am Bahnhof Brettorf startete schließlich die eigentliche Tour. Das Ziel war klar: Mit dem Fahrrad zurück nach Bremen.

Die Strecke führte zunächst durch die ruhige Landschaft des Oldenburger Landes. Kleine Ortschaften, weite Felder und schmale Landstraßen bestimmten das Bild. Besonders in den frühen Morgenstunden war kaum Verkehr unterwegs. Stattdessen begleiteten Vogelstimmen und der Blick auf die noch vom Tau glänzenden Wiesen die Fahrt.

Über Kirchseelte und die Umgebung von Groß Mackenstedt ging es langsam in Richtung Bremen. Die Landschaft wechselte dabei immer wieder zwischen offenen Feldern, Waldstücken und kleineren Bachläufen. Gerade dieser Abschnitt macht den Reiz der Route aus: Man ist zwar nie weit von größeren Orten entfernt, hat aber dennoch das Gefühl, mitten in der Natur unterwegs zu sein.

Je näher Bremen kam, desto stärker wurde der Kontrast. Aus den ländlichen Wegen wurden nach und nach städtische Radwege. Nach den ruhigen Kilometern auf dem Land führte die Route schließlich entlang bekannter Bremer Wege zurück in die Stadt.

Fazit: Die Kombination aus früher Zuganreise, ruhigen Landstraßen und der Rückfahrt nach Bremen macht diese Tour zu einer hervorragenden Einsteigertour für alle, die längere Strecken fahren möchten. Wer die Natur genießen, Kilometer sammeln und gleichzeitig entspannt trainieren möchte, findet zwischen Brettorf und Bremen eine ausgesprochen attraktive Route.

Gesamtstrecke: 43.19 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.24 km/h
Gesamtzeit: 02:52:45
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Dörverden nach Bremen – 50 Kilometer entlang der Weser

An einem sonnigen Frühsommertag stand wieder eine Tour auf dem Programm, die zeigt, warum das Wesertal zu den schönsten Radregionen Norddeutschlands gehört. Diesmal führte die Strecke von Dörverden nach Bremen – überwiegend entlang der Weser, durch kleine Ortschaften, über Deiche und durch weitläufige Marschlandschaften.

  • Start: Dörverden
  • Ziel: Bremen
  • Distanz: ca. 49,6 km
  • Fahrzeit: ca. 2 Stunden 50 Minuten reine Bewegungszeit
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: ca. 18 km/h
  • Höhenmeter: praktisch flach, insgesamt rund 230 m kumulierter Anstieg durch Messungenauigkeiten und kleine Geländeunterschiede

Die Strecke eignet sich hervorragend für Genussradlerinnen und Genussradler, aber auch für sportliche Fahrer, die eine schnelle Ausdauereinheit absolvieren möchten.

Bereits kurz nach dem Start zeigt sich der Charakter der Tour: viel Natur, wenig Verkehr und immer wieder schöne Ausblicke auf die Weser. Der Fluss begleitet die Strecke über weite Teile und sorgt für eine entspannte Atmosphäre.

Besonders reizvoll sind die zahlreichen Deichabschnitte. Von hier aus eröffnet sich der Blick über Wiesen, Felder und die typisch norddeutsche Flusslandschaft. Gerade im Frühsommer wirkt die Region besonders lebendig: Kühe auf den Weiden, zahlreiche Wasservögel und immer wieder kleine Häfen oder Anlegestellen entlang des Flusses.

Abwechslung zwischen Natur und Ortschaften

Die Tour verbindet verschiedene Landschaftstypen miteinander. Mal führt der Weg direkt am Wasser entlang, dann wieder durch kleine Dörfer oder über ruhige Wirtschaftswege.

Unterwegs passiert man mehrere Weserquerungen und Abschnitte, die einen guten Eindruck davon vermitteln, wie stark die Region historisch und wirtschaftlich vom Fluss geprägt wurde. Gleichzeitig bleibt der Verkehr meist angenehm gering, sodass man sich ganz auf das Radfahren konzentrieren kann.

Ankunft in Bremen

Je näher man Bremen kommt, desto stärker verändert sich die Umgebung. Die ländliche Ruhe weicht langsam dem städtischen Leben. Trotzdem bleibt der Weserbezug bis zum Ende der Tour erhalten.

Die Einfahrt nach Bremen bildet einen schönen Abschluss: Nach vielen Kilometern durch die Natur erreicht man die Hansestadt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten für eine Pause, einen Kaffee oder einen entspannten Ausklang der Tour.

Fazit

Die Strecke von Dörverden nach Bremen ist eine ausgesprochen abwechslungsreiche Wesertour. Sie kombiniert ruhige Naturabschnitte, typische norddeutsche Landschaften und eine attraktive Zielstadt. Mit knapp 50 Kilometern Länge eignet sie sich sowohl für gemütliche Tourenfahrer als auch für sportlich orientierte Radfahrerinnen und Radfahrer.

Wer die Weserregion kennenlernen möchte, findet hier eine Tour, die landschaftlich viel bietet und gleichzeitig angenehm zu fahren ist. Besonders an sonnigen Tagen ist die Strecke ein echter Klassiker für einen gelungenen Fahrradausflug in Norddeutschland. 🚴‍♂️🌞

Gesamtstrecke: 47.54 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.10 km/h
Gesamtzeit: 02:48:43
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Mit dem Rad von Hude nach Bremen

Am 30. Mai 2026 stand meine erste Radtour mit dem Garmin Edge Explore 2 auf dem Programm. Die Strecke führte von Hude nach Bremen und war zugleich ein Test für mein neues Navigations-Setup.

Die Tour hatte eine Länge von rund 35 Kilometern und verlief überwiegend auf ruhigen Radwegen durch die Hunte-Niederung und die ländlichen Gebiete zwischen Hude und Bremen. Geplant wurde die Strecke mit Naviki, anschließend als GPX-Datei auf den Garmin übertragen.

Schon nach wenigen Kilometern zeigte sich, dass die Navigation über einen GPX-Track hervorragend funktioniert. Anders als bei klassischen Routenberechnungen folgte der Edge exakt der geplanten Strecke. Die Abbiegehinweise waren zuverlässig und die Orientierung jederzeit einfach.

Die Landschaft präsentierte sich von ihrer schönsten Seite. Weite Felder, kleine Wasserläufe, alte Baumreihen und immer wieder typische norddeutsche Dorfansichten begleiteten die Fahrt. Besonders angenehm war die Mischung aus naturnahen Abschnitten und gut ausgebauten Radwegen.

Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichte ich Bremen. Insgesamt standen rund 35 Kilometer auf dem Tacho. Die Tour war nicht spektakulär, aber genau deshalb besonders gelungen: keine technischen Probleme, keine Navigationsfehler, angenehmes Wetter und viele ruhige Kilometer durch die norddeutsche Landschaft.

Fazit: Die Strecke von Hude nach Bremen eignet sich hervorragend als entspannte Halbtagestour. Gleichzeitig war sie ein gelungener Einstieg in längere Ausfahrten, die in den kommenden Wochen sicherlich folgen werden.

GPX-Track

Gesamtstrecke: 34.37 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.51 km/h
Gesamtzeit: 02:16:17
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Frühtour von Scheeßel nach Bremen – 53 Kilometer im Morgengrauen

Diese rund 54 Kilometer lange Radtour beginnt in Scheeßel, einer kleinen niedersächsischen Gemeinde, die bequem mit dem Zug ab Bremen Hauptbahnhof erreicht werden kann (Abfahrt gegen 5:58 Uhr, Fahzreit ca. 40 Minuten). Die Strecke verläuft überwiegend flach und führt auf ruhigen Straßen und Wirtschaftswegen durch die Weite der norddeutschen Tiefebene. Insgesamt beträgt die reine Fahrzeit rund 2 Stunden und 50 Minuten, bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von knapp 19 km/h.

Gesamtstrecke: 53.48 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.05 km/h
Gesamtzeit: 02:50:06
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Streckenverlauf

Die Route führt zunächst aus Scheeßel hinaus in Richtung Rotenburg (Wümme) und weiter in südwestlicher Richtung durch die landwirtschaftlich geprägten Landschaften. Kurz vor Ottersberg passiert man kleine Ortsteile mit alten Fachwerkhäusern und gepflegten Gärten. Die Strecke ist größtenteils asphaltiert, in einigen Abschnitten aber auch naturbelassen, was bei trockener Witterung gut fahrbar bleibt.

Ein markanter Punkt der Tour ist Ottersberg, ein kleiner Ort mit kultureller Bedeutung im Landkreis Verden. Hier verläuft die Route in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße 75, auf gut ausgebauten Nebenstrecken, die das zügige Vorankommen ermöglichen. Nach Ottersberg folgen verkehrsarme Abschnitte südlich der B75, die in der Nähe von Stuckenborstel verlaufen und schließlich in das Bremer Stadtgebiet übergehen.

Die Fahrt endet im östlichen Bremen nach gut 53 Kilometern – ideal für Frühaufsteher, die vor dem städtischen Berufsverkehr in aller Ruhe eine sportliche Tour absolvieren möchten.

Kulturvariante über Fischerhude

Wer mehr Zeit mitbringt und Interesse an Kunst, Natur und kleinteiligerer Landschaftsführung hat, kann alternativ die Route über Fischerhude wählen. Dieser idyllische Künstlerort liegt westlich von Ottersberg und ist bekannt für:

  • das historische Ortsbild mit Reetdachhäusern,
  • kleine Galerien und Werkstätten,
  • das Haus im Schluh, ein Museum zur Künstlerkolonie Worpswede,
  • sowie die naturnahe Strecke entlang der Wümme.

Von dort lässt sich der Weg über Borgfeld bequem nach Bremen fortsetzen – landschaftlich reizvoller, aber etwas langsamer und weniger direkt als die Route entlang der B75.

Barnstorf – Bremen

Radtour: Von Barnstorf nach Bremen

Tourdaten

Start: Barnstorf

Ziel: Bremen

Länge: ca. 65 km

Höhenmeter: ca. 142 hm im Anstieg

Beschreibung

Diese abwechslungsreiche Radtour führt dich von der niedersächsischen Kleinstadt Barnstorf über ruhige Landstraßen und idyllische Feldwege durch die norddeutsche Tiefebene bis in die Hansestadt Bremen. Der Streckenverlauf ist überwiegend flach, mit wenigen sanften Anstiegen und eignet sich hervorragend für sportliche Tourenfahrer, E-Bikes oder ambitionierte Alltagsradler.

Landschaft & Highlights

Weite Felder, Wälder und kleine Ortschaften prägen die erste Hälfte der Tour.

Zahlreiche landwirtschaftlich genutzte Wege ermöglichen entspannte Etappen ohne Autoverkehr.

Kurz vor Bremen geht die Route in städtisches Umfeld über, mit gut ausgebauten Radwegen und direkter Anbindung an das Zentrum.

Zwischen Twistringen und Diepholz

RE9 von Bremen nach Osnabrück

RE9 von Bremen nach Osnabrück

Tipps für die Fahrt

Verpflegung: Entlang der Strecke gibt es nur wenige Versorgungsmöglichkeiten – ausreichend Wasser und Snacks mitnehmen!

ÖPNV-Anbindung: Beide Orte verfügen über Bahnhöfe – ideal für eine An- oder Rückfahrt mit dem Zug.

Untergrund: Wechsel zwischen Asphalt, Pflaster und gut befahrbaren Schotterwegen – am besten mit Trekkingrad oder Gravelbike.

Gesamtstrecke: 64.74 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.21 km/h
Gesamtzeit: 04:09:52
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Nienburg – Bremen

Radtour: Von Nienburg über Bückeburg nach Bremen

Tourdaten

Start: Nienburg (Weser) – Bahnhof

Ziel: Bremen – Hauptbahnhof / Innenstadt

Länge: ca. 64 km

Dauer: rund 3 Stunden 40 Minuten

Höhenmeter: ca. 55 hm

Tourbeschreibung

Diese Tagestour startet direkt am Bahnhof Nienburg (Weser) und führt über ruhige Landwege, Felder und kleine Ortschaften durch das niedersächsische Flachland nach Bremen. Unterwegs bietet sich ein eindrucksvoller Zwischenstopp in Bückeburg an – mit einer der bedeutendsten Kirchenbauten Norddeutschlands.

Start: Nienburg (Weser)

Die Tour beginnt direkt am Bahnhof – perfekt erreichbar mit dem Zug.
Nienburg bietet:

  1. eine sehenswerte Altstadt mit Fachwerkhäusern

    schöne Abschnitte entlang der Mittelweser

    Verpflegungsmöglichkeiten für den Start

Zwischenstopp: Bückeburg

Höhepunkt der Tour ist der Besuch der Stadtkirche (Bückeburger Dom):

  • Errichtet 1611–1615 im Stil der Weserrenaissance

    Bedeutendstes protestantisches Kirchengebäude der Region

    Mit Fürstenloge, Bronze-Taufbecken und kunstvoller Kanzel ausgestattet

    Architektonisches Zeugnis der frühen Reformation in Norddeutschland

Weitere sehenswerte Orte in Bückeburg:

  1. Schloss Bückeburg mit Schlosspark

    Mausoleum mit goldener Kuppel

    Historischer Stadtkern und gute Rastmöglichkeiten

Ziel: Bremen

Zum Ende der Strecke erreichst du Bremen, ohne starke Steigungen oder Verkehrsstress.
Die Stadt begrüßt dich mit:

Sehenswürdigkeiten wie Rathaus, Stadtmusikanten und Weserufer

Anschluss an den Regional- und Fernverkehr direkt am Hauptbahnhof

Gesamtstrecke: 63.85 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.30 km/h
Gesamtzeit: 03:40:46
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Bremen – Hoya

Die jährlich Tour nach Hoya. Von dort aus mit dem Sonderzug nach Syke. Leider lag kurz vor Syke ein Baum auf der Stecke, der Zug musste zurück zum Bahnhof Wachdendorf fahren. Von dort dann knapp 10 Kilometer nach Syke, und ab Syke mit dem Zug wieder zurück nach Bremen.

Gesamtstrecke: 45.1 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.67 km/h
Gesamtzeit: 02:26:05
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