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Von Verden – über die Premiumroute 1 zum Aalto-Hochhaus

Manchmal muss eine Radtour gar nicht besonders lang sein. Interessanter ist es,
bekannte Gegenden auf neuen Wegen zu durchqueren. Diesmal ging es deshalb früh
am Morgen mit der Bahn nach Verden und von dort mit dem Rad
zurück nach Bremen – über Achim, einen Abschnitt der neuen
Premiumroute 1, Oyten und den Bremer Osten bis in die Neue Vahr.

Eine Tour zwischen Land und Stadt, neuer Fahrradinfrastruktur und einem der
auffälligsten Wohnhochhäuser Bremens.

Früh am Morgen nach Verden

Der Tag begann wieder früh: um 5:14 Uhr mit dem Zug ab Bremen
in Richtung Verden. Solche Bahn-Rad-Kombinationen haben inzwischen ihren ganz
eigenen Reiz. Statt eine Rundtour zu fahren, übernimmt die Bahn den ersten Teil –
anschließend geht es ausschließlich mit dem Fahrrad zurück.

Verden (Aller)

Verden (Aller)

In Verden beginnt die eigentliche Tour. Am frühen Morgen sind Straßen und Wege
noch angenehm leer und die Temperaturen zum Radfahren ideal.

Wiesen an der Weser

Wiesen an der Weser

Von Verden geht es zunächst in Richtung Achim. Der erste Teil
ist dabei klassisches norddeutsches Radfahren: weitgehend flach, lange Abschnitte,
wenig Hektik. Man kann seinen Rhythmus finden und einfach Kilometer machen.

Achim und die Premiumroute 1

In Achim ändert sich der Charakter der Tour.

Premiumradroute Achim

Premiumradroute Achim

Hier führt die Strecke auf einen bereits ausgebauten Abschnitt der
Premiumroute 1. Der Name ist noch relativ neu: Seit 2024 werden
der frühere Achimer Radschnellweg RASCH und die Bremer Premiumroute D.15 unter
dieser gemeinsamen Bezeichnung geführt.

Langfristig soll die Premiumroute 1 Bremen über Achim und Langwedel mit Verden
verbinden. Damit entsteht eine durchgehende hochwertige Radverbindung von rund
68 Kilometern.

Das Interessante daran ist der Ansatz: Es geht nicht darum, mit dem Fahrrad
möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Entscheidend sind direkte
Verbindungen, guter Belag und möglichst wenige Unterbrechungen. Genau das merkt
man beim Fahren.

Die Route verläuft in diesem Bereich weitgehend parallel zur Bahnstrecke.
Man kommt gleichmäßig voran, ohne ständig durch schlechte Wege, unnötige
Schlenker oder komplizierte Kreuzungen ausgebremst zu werden.

Noch ist die gesamte Verbindung nicht fertiggestellt. Gerade deshalb ist es
interessant, die bereits vorhandenen Abschnitte zu fahren und zu sehen,
wie sich eine solche Verbindung entwickelt.


Informationen der Stadt Achim zur Premiumroute 1

Über Mahndorf – und dann noch einmal nach Oyten

Bei Mahndorf wäre der direkte Weg nach Bremen natürlich die
naheliegende Variante.

Aber eine Radtour muss nicht immer den kürzesten Weg nehmen.

Deshalb geht es noch einmal hinaus in Richtung Oyten.
Damit entsteht eine kleine Schleife, bevor die Strecke endgültig Kurs auf
Bremen nimmt.

Dieser Abschnitt ist ein schöner Übergang: Die offene Landschaft wird
allmählich dichter bebaut, der Verkehr nimmt zu und irgendwann merkt man
deutlich, dass man wieder in den Bremer Stadtraum kommt.

Durch Bremen-Osterholz und Blockdiek

Über Bremen-Osterholz geht es anschließend weiter nach
Blockdiek.

Osterholz Tenever

Osterholz Tenever

Spätestens hier ist aus der Überlandtour eine Stadttour geworden. Ampeln,
Querungen und unterschiedliche Radwege bestimmen nun stärker das Tempo.
Das ist aber durchaus gewollt.

Nach den langen, gleichmäßigen Abschnitten zwischen Verden und Achim muss
hier kein Schnitt mehr gehalten werden. Jetzt geht es ums Schauen.

Und gerade der Bremer Osten ist dafür interessant. Viele dieser Stadtteile
fährt man normalerweise nur auf bekannten Hauptverbindungen durch. Mit dem
Fahrrad lassen sich dagegen Wohngebiete, Grünzüge und Nebenstraßen miteinander
verbinden, die man aus dem Auto kaum wahrnimmt.

Ziel Neue Vahr

Das eigentliche Ziel der Tour liegt diesmal nicht am Hauptbahnhof oder zu Hause,
sondern in der Neuen Vahr.

Dort wartet zunächst der Wochenmarkt – ein schöner Abschluss
für eine morgendliche Radtour.

Nach den Kilometern von Verden über Achim und Oyten kann man hier das Rad
abstellen, etwas über den Markt gehen und den sportlichen Teil der Tour
langsam ausklingen lassen.

Doch einen Grund gab es noch, gerade hierher zu fahren.

Das Aalto-Hochhaus

Direkt in der Neuen Vahr steht eines der bemerkenswertesten Gebäude Bremens:
das Aalto-Hochhaus.

Entworfen wurde das Wohnhochhaus vom finnischen Architekten
Alvar Aalto. Das Anfang der 1960er-Jahre entstandene Gebäude
unterscheidet sich deutlich von einem gewöhnlichen rechteckigen Hochhaus.

Seine charakteristische aufgefächerte Form ist kein gestalterischer
Selbstzweck. Aalto wollte damit unter anderem erreichen, dass möglichst viele
Wohnungen günstig zur Sonne ausgerichtet werden konnten. Gleichzeitig entstand
ein Gebäude, das trotz seiner Größe nicht wie ein einfacher Wohnblock wirkt.

Wochenmarkt Berliner Freiheit

Wochenmarkt Berliner Freiheit

Gerade vom Fahrrad aus lässt sich das gut erleben: Man nähert sich dem
Hochhaus langsam, und mit der Perspektive verändert sich auch die Wirkung
des Gebäudes.

Damit ist das Aalto-Hochhaus ein ungewöhnlicher, aber ausgesprochen passender
Schlusspunkt dieser Tour.

Von neuer Fahrradinfrastruktur zu moderner Architektur

Am Ende sind es rund 40 Kilometer – also keine besonders
lange Tour.

Trotzdem steckt erstaunlich viel darin.

Frühmorgens mit der Bahn nach Verden, anschließend mit dem Fahrrad Richtung
Achim, ein Blick auf die entstehende Premiumroute 1, weiter über Mahndorf und
Oyten und schließlich quer durch den Bremer Osten bis in die Neue Vahr.

Dabei verbindet die Tour zwei Themen, die auf den ersten Blick wenig
miteinander zu tun haben: Stadtentwicklung und Mobilität.

Die Premiumroute 1 zeigt, wie eine moderne Verbindung zwischen Bremen und
seinem Umland für den Radverkehr aussehen kann. Das Aalto-Hochhaus erinnert
dagegen daran, wie vor mehr als 60 Jahren über modernes städtisches Wohnen
nachgedacht wurde.

Und dazwischen liegen einfach 40 Kilometer Fahrrad.

Eine kleine Tour – aber eine ziemlich abwechslungsreiche.

Gefahrene Strecke

Gesamtstrecke: 39.58 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.35 km/h
Gesamtzeit: 02:21:53
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Stubben nach Bremen – vom perfekten Asphalt bis zum Bremer Pflaster

Der Sonnabend beginnt früh. Um 5:40 Uhr geht es mit der Bahn vom Bremer Hauptbahnhof hinaus nach Stubben. Das Fahrrad kommt mit in den Zug, Bremen bleibt zurück und eine halbe Stunde später beginnt wieder eine dieser Touren, die ich inzwischen besonders gerne fahre: mit der Bahn hinaus ins Umland und anschließend mit dem Fahrrad zurück nach Hause.

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Regionalbahn nach Bremerhaven

Gegen 6:10 Uhr stehe ich am Bahnhof Stubben. Das Fahrrad ist schnell startklar, die Straßen sind noch ruhig – und los geht es in den Tag.

Morgens um sechs in Stubben

Ein Start um diese Uhrzeit hat seinen ganz eigenen Reiz. Während der Sonnabend für die meisten Menschen gerade erst beginnt, sind die Straßen fast leer. Die Luft ist noch angenehm frisch und auf den ersten Kilometern begegnen mir nur wenige Menschen.

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Bahnhof Stubben

Von Stubben führt die Strecke durch die ländliche Landschaft nördlich von Bremen. Felder und Wiesen, kleine Orte und immer wieder Waldstücke bestimmen das Bild.

Dabei fällt von Anfang an etwas ausgesprochen positiv auf: Die Qualität der Strecke ist hervorragend.

Auf den Kreisstraßen gibt es vielfach gute Radwege, der Asphalt ist ausgezeichnet und über längere Abschnitte kann man einfach gleichmäßig rollen. Gerade auf solchen Strecken merkt man, wie angenehm Radfahren sein kann, wenn nicht ständig Schlaglöcher, Wurzelschäden oder schlechte Übergänge die Aufmerksamkeit fordern.

Richtung Ritterhude

Je weiter die Fahrt nach Süden führt, desto näher kommt langsam wieder der Bremer Ballungsraum.

Bis Ritterhude bleibt die Qualität der Wege ausgesprochen gut. Die Ortsdurchfahrt selbst ist dagegen weniger angenehm. Hier verändert sich nicht nur das Umfeld, sondern auch die Qualität der Oberfläche. Nach den sehr guten Kilometern zuvor fällt das besonders deutlich auf.

Das gehört allerdings auch zu solchen Touren: Nicht jeder Abschnitt ist perfekt. Und nach Ritterhude ist ohnehin zu spüren, dass die ländliche Fahrt langsam in eine Tour durch den Stadtrand übergeht.

Durch Gröpelingen auf Nebenstraßen

In Bremen angekommen, führt die Route nicht über die großen Hauptverkehrsachsen, sondern durch Nebenstraßen in Gröpelingen.

Damit verändert sich der Charakter der Fahrt vollständig. Die langen, ruhigen Abschnitte des Vormittags sind vorbei. Kreuzungen, Einmündungen und Ampeln bestimmen nun zunehmend das Tempo.

Das erklärt auch, warum die letzten Kilometer einer solchen Tour auf dem Tacho deutlich langsamer aussehen als die Fahrt über Land. Es ist kein Abschnitt zum Kilometersammeln, sondern Stadtverkehr.

Dafür gibt es etwas anderes zu entdecken.

Einkaufen auf dem Wochenmarkt am Pastorenweg

In Gröpelingen wartet ein bewusst eingeplanter Zwischenstopp: der Wochenmarkt am Pastorenweg.

Das Fahrrad wird abgestellt und für einige Minuten geht es nicht mehr ums Radfahren. Stattdessen ist Zeit für einen Einkauf auf dem Markt.

Ich mag solche Ziele bei meinen Touren. Eine Fahrradtour muss schließlich nicht immer an einem Aussichtsturm, Schloss oder einer anderen klassischen Sehenswürdigkeit enden. Ein Wochenmarkt mitten in einem Stadtteil kann genauso interessant sein – und der Einkauf kommt anschließend einfach mit aufs Fahrrad.

Ein Blick auf den neuen Steffensweg

Von Gröpelingen geht es anschließend weiter nach Walle. Dort wollte ich mir noch die Neugestaltung des Steffenswegs ansehen.

Über den Umbau wurde bereits viel diskutiert – und nachdem ich mir das Ergebnis auf dem Fahrrad angesehen habe, kann ich einen Teil der Kritik durchaus nachvollziehen.

Vor allem die Nebenanlagen überzeugen nicht.

Hier setzt Bremen einmal mehr auf die traditionellen roten Pflastersteine. Das sieht unmittelbar nach der Fertigstellung ordentlich aus. Die Erfahrung an vielen anderen Stellen der Stadt zeigt allerdings, wo das Problem liegt: Nach einigen Jahren beginnen sich einzelne Steine zu setzen. Erste Unebenheiten entstehen, später folgen abgesackte Bereiche und irgendwann fährt man wieder über eine Oberfläche, die deutlich schlechter ist als am Tag ihrer Fertigstellung.

Gerade bei einer Straße, in deren Umbau viele Millionen Euro investiert wurden, hätte ich mir eine dauerhaft bessere Lösung gewünscht.

Für mich bleibt deshalb auf solchen Straßen die pragmatische Alternative: Immer die Fahrbahn benutzen. Dort ist die Oberfläche in aller Regel gleichmäßiger und langfristig haltbarer.

Schade – denn wenn eine Straße ohnehin vollständig neu gestaltet wird, wäre dies die Gelegenheit gewesen, auch bei den Nebenanlagen einen nachhaltigen Qualitätssprung zu machen. Hier wurde aus meiner Sicht viel Geld ausgegeben, ohne dieses Potenzial konsequent zu nutzen.

Von der Geest mitten in die Stadt

Am Ende stehen 57 Kilometer zwischen Stubben und Bremen.

Aber die Zahl erzählt nur einen kleinen Teil der Geschichte.

Die Tour beginnt morgens um 6:10 Uhr auf fast leeren Straßen in Stubben. Es folgen viele Kilometer über hervorragenden Asphalt und gute Radwege entlang der Kreisstraßen. In Ritterhude wird die Oberfläche erstmals weniger angenehm, anschließend kündigt sich immer deutlicher die Großstadt an.

In Gröpelingen führen Nebenstraßen zum Wochenmarkt am Pastorenweg. Und zum Abschluss gibt es in Walle mit dem neugestalteten Steffensweg noch einen ganz anderen Blick auf das Thema Radfahren: nicht Landschaft und Weite, sondern die Frage, wie wir eigentlich unsere Straßen und Radverkehrsanlagen bauen.

Genau diese Kontraste machen solche Touren interessant.

Mit der Bahn hinaus, mit dem Fahrrad zurück

Und wieder funktioniert das inzwischen bewährte Prinzip hervorragend:

Mit der Bahn hinaus – mit dem Fahrrad nach Hause.

Um 5:40 Uhr beginnt die Reise am Bremer Hauptbahnhof, um 6:10 Uhr die eigentliche Radtour in Stubben.

Dazwischen liegen ruhige Landschaften, ausgezeichnete Radwege, die Ortsdurchfahrt von Ritterhude, Nebenstraßen in Gröpelingen, ein Einkauf auf dem Wochenmarkt und schließlich ein durchaus kritischer Blick auf den neuen Steffensweg.

Keine spektakuläre Fernreise.

Aber ein ausgesprochen schöner Sonnabendvormittag auf dem Fahrrad.

Tourdaten

  • Strecke: Stubben – Bremen
  • Distanz: 57,15 km
  • Bahnanreise: Bremen Hbf, Abfahrt 5:40 Uhr
  • Radstart: ca. 6:10 Uhr in Stubben
  • Höhenmeter: 214 m
  • Fahrzeit: 3:08:50 Stunden in Bewegung

Unterwegs

  • Ruhiger Start am frühen Sonnabendmorgen
  • Sehr guter Asphalt und gute Radwege entlang der Kreisstraßen
  • Ortsdurchfahrt Ritterhude mit schwächerer Streckenoberfläche
  • Nebenstraßen durch Gröpelingen
  • Wochenmarkt am Pastorenweg
  • Neugestalteter Steffensweg in Walle

Gefahrene Strecke

Gesamtstrecke: 57.73 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.85 km/h
Gesamtzeit: 03:43:47
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Von Barnstorf nach Bremen – Sonnenaufgang, Megalithkultur und ein Wochenmarkt zum Abschluss

Manchmal beginnt eine Radtour nicht mit dem ersten Tritt in die Pedale, sondern schon auf dem Bahnsteig.

Es ist 4:14 Uhr am Bremer Hauptbahnhof. Um diese Uhrzeit herrscht eine besondere Ruhe. Nur wenige Fahrgäste warten auf den Regionalzug Richtung Barnstorf, während das Fahrrad bereits seinen Platz gefunden hat. Draußen liegt Bremen noch im Dunkeln. Die Straßenlaternen spiegeln sich in den Fenstern des Zuges und nur vereinzelt sind Menschen unterwegs.

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Bremen Hauptbahnhof

Kurz vor fünf Uhr erreiche ich Barnstorf. Auch hier ist es noch still. Die Straßen sind nahezu menschenleer und die Landschaft liegt noch im Dunkeln. Nach einem kurzen Blick auf den Tacho rolle ich los. Der Tag beginnt gerade erst.

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Barnstorf (Hannover)

Der Tag erwacht

Die ersten Kilometer führen durch eine Landschaft, die langsam zum Leben erwacht. Noch ist die Sonne nicht aufgegangen. Erst nach und nach erscheint am östlichen Horizont ein heller Streifen. Felder und Baumreihen zeichnen sich immer deutlicher ab, über den Wiesen liegen feine Nebelschwaden.

Wenige Minuten später hebt sich die Sonne langsam über den Horizont. Das warme Licht taucht die Landschaft in goldene Farben und der Nebel beginnt sich langsam aufzulösen. Genau für solche Momente lohnt sich das frühe Aufstehen. Während viele noch schlafen, erlebt man auf dem Fahrrad den Übergang von der Nacht in einen neuen Sommertag.

Eine Strecke zum Genießen

Von Barnstorf führt die Route zurück nach Bremen. Statt einer Rundtour wartet wieder eine kleine Reise auf mich. Genau dieses Konzept gefällt mir inzwischen besonders gut: Mit der Bahn zum Startpunkt und anschließend mit dem Fahrrad nach Hause.

Die Strecke überrascht durch ihre hervorragende Qualität. Bis auf einen etwa 500 Meter langen Abschnitt mit gut befestigtem Kies verläuft die gesamte Tour auf ausgezeichnetem Asphalt. Für Rennräder und sportliche Tourenräder ist sie deshalb nahezu ideal.

Schon nach den ersten Kilometern zeigt sich der Charakter des Diepholzer Landes. Weite Felder, kleine Ortschaften und ruhige Nebenstraßen bestimmen das Bild. Verkehr gibt es kaum, stattdessen hört man den Wind, das Zwitschern der Vögel und das gleichmäßige Surren der Reifen auf dem Asphalt.

Die lange Gerade zwischen Aldorf und Colnrade

Ein Abschnitt ist mir besonders in Erinnerung geblieben: die lange Gerade zwischen Aldorf und Colnrade.

Kilometerweit zieht sich die Straße schnurgerade durch die offene Landschaft. Links und rechts reichen die Felder bis zum Horizont, nur einzelne Baumreihen und Höfe unterbrechen den Blick. Gerade jetzt, nachdem die Sonne aufgegangen ist und sich die letzten Nebelschwaden langsam auflösen, entsteht hier eine beeindruckende Weite.

Es gibt kaum Kreuzungen und kaum Verkehr. Man findet schnell seinen eigenen Rhythmus und kann einfach rollen lassen. Nicht spektakuläre Anstiege machen hier den Reiz aus, sondern die Ruhe, die Weite und das Gefühl, ganz allein durch die norddeutsche Landschaft zu fahren.

Ein beeindruckender Ort: Die Reckumer Steine

Ein besonderer Höhepunkt der Tour war die Pause an den Reckumer Steinen.

Die Anlage gehört zur Straße der Megalithkultur und zählt zu den eindrucksvollsten Großsteingräbern Niedersachsens. Vor mehr als 5.000 Jahren errichteten Menschen hier aus gewaltigen Findlingen eine monumentale Grabanlage. Noch heute beeindrucken die mächtigen Steine durch ihre Größe und ihre besondere Ausstrahlung.

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Rekumer Steine

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Rekumer Steine

Zwischen den alten Bäumen herrscht eine fast meditative Ruhe. Es ist einer dieser Orte, an denen man das Fahrrad ganz selbstverständlich abstellt und einige Minuten verweilt. Wer diese Strecke fährt, sollte sich diesen kurzen Abstecher unbedingt gönnen.

Ruhige Wege Richtung Bremen

Nach der Pause führt die Strecke weiter durch kleine Dörfer und über ruhige Landstraßen. Immer wieder wechseln sich Felder, Wiesen und einzelne Höfe ab. Der ausgezeichnete Fahrbahnbelag sorgt dafür, dass sich die Kilometer fast wie von selbst sammeln.

Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz der Route aus. Sie verbindet Natur, Geschichte und entspanntes Radfahren auf eine Weise, wie man sie im norddeutschen Flachland immer wieder erleben kann.

Ein Abstecher nach Huchting

Bevor es schließlich nach Hause ging, führte mich die Tour zunächst nach Bremen-Huchting. Dort besuchte ich den Wochenmarkt und deckte mich mit frischem Obst und Gemüse ein. Nach mehreren Stunden auf dem Rad war das ein angenehmer und entspannter Abschluss der Tour.

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Wochenmarkt in Huchting

Nur wenige Minuten entfernt schaute ich mir anschließend noch den Baufortschritt der Verlängerung der Straßenbahnlinie 8 an. Seit Jahren entsteht hier eine wichtige Verbindung zwischen Bremen und Niedersachsen. Es ist spannend zu beobachten, wie dieses Infrastrukturprojekt Stück für Stück wächst und die Region künftig noch besser miteinander verbinden wird.

Eine Tour voller Eindrücke

Diese Tour war weit mehr als nur eine Fahrt von Barnstorf nach Bremen.

Sie begann mitten in der Nacht auf dem Bremer Hauptbahnhof, führte durch die ersten Kilometer der Morgendämmerung und hinein in einen wunderschönen Sonnenaufgang. Sie führte vorbei an weiten Feldern, über nahezu perfekte Straßen, durch kleine Dörfer und zu einem mehr als 5.000 Jahre alten Zeugnis der Menschheitsgeschichte.

Besonders beeindruckt haben mich die Reckumer Steine, aber ebenso die fast endlose Gerade zwischen Aldorf und Colnrade. Zusammen mit den hervorragend ausgebauten Wegen machen sie diese Strecke zu einer Tour, die ich jederzeit wieder fahren würde.

Genau deshalb gefallen mir diese Bahn-Radtouren immer besser. Sie sind keine Rundtouren, sondern kleine Reisen. Man startet im Dunkeln an einem Bahnhof, erlebt den Sonnenaufgang auf dem Fahrrad und entdeckt unterwegs Landschaften, historische Orte und Geschichten, die man mit dem Auto oft einfach links liegen lassen würde. Für mich ist genau das der Reiz des Radreisens.


Tourdaten

  • Strecke: Barnstorf – Bremen
  • Distanz: ca. 67 km
  • Start: Regionalzug Bremen Hbf, Abfahrt 04:14 Uhr
  • Radstart: ca. 05:00 Uhr in Barnstorf
  • Untergrund: nahezu vollständig Asphalt, ca. 500 m gut fahrbarer Kies

Highlights

  • Früher Start mit dem Regionalzug
  • Sonnenaufgang und Nebelschwaden auf den ersten Kilometern
  • Lange Gerade zwischen Aldorf und Colnrade
  • Reckumer Steine an der Straße der Megalithkultur
  • Hervorragende Straßen durch das Diepholzer Land
  • Baustelle der Straßenbahnverlängerung Linie 8
  • Wochenmarkt Bremen-Huchting

Gefahrene Strecke

Gesamtstrecke: 65.89 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.25 km/h
Gesamtzeit: 05:14:34
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Mit dem Metronom ins Morgenlicht – von Lauenbrück nach Bremen

Es ist 4:57 Uhr am Bremer Hauptbahnhof, als der Metronom langsam den Bahnsteig verlässt. Während die meisten Menschen noch schlafen, beginnt für mich der erste Teil der Tour. Durch das Zugfenster ziehen die Felder im ersten Morgenlicht vorbei, über den Wiesen liegt noch leichter Nebel und die Temperaturen sind angenehm kühl. Bessere Bedingungen für eine Sommertour kann man sich kaum wünschen.

Schon die Bahnfahrt weckt Erinnerungen. Als Kind war die Strecke zwischen Hamburg und Bremen für mich etwas ganz Besonderes. Der Abschnitt zwischen Sprötze und Lauenbrück gehörte Ende der 1970er-Jahre zu den ersten Strecken der Deutschen Bundesbahn, die für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgebaut wurden. Ich erinnere mich noch gut an eine Fahrt, bei der sich plötzlich der Lokführer über die Lautsprecher meldete:

„Hier spricht Ihr Lokführer. Wir haben jetzt unsere Reisegeschwindigkeit von 200 km/h erreicht.“

Damals klang das unglaublich schnell. Heute steige ich in Lauenbrück aus – und setze die Reise mit knapp 19 km/h auf dem Fahrrad fort. Ehrlich gesagt gefällt mir dieses Tempo inzwischen fast besser. Man sieht mehr, hört mehr und erlebt die Landschaft viel intensiver.

Wer sich für die Geschichte der Strecke interessiert, findet im Wikipedia-Artikel zur Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg einen spannenden Überblick über den Ausbau zur Schnellfahrstrecke.

Nach wenigen Minuten im Sattel zeigt sich, warum ich solche Bahntouren so mag. Der Alltag bleibt am Bahnhof zurück und vor mir liegen über 60 Kilometer durch eine ruhige norddeutsche Landschaft.

Die Strecke ist hervorragend zu fahren. Bis auf einen kurzen Abschnitt über einen gut befestigten Wirtschaftsweg durch den Wald rollt das Fahrrad durchgehend über Asphalt. Schon nach wenigen Kilometern findet sich ein gleichmäßiger Rhythmus, der die gesamte Tour prägen sollte.

Über Nartum führt der Weg durch die offene Geestlandschaft. Kleine Straßen, Felder und einzelne Baumreihen wechseln sich ab. Der frühe Morgen sorgt dafür, dass kaum Verkehr unterwegs ist und die Ruhe fast greifbar wird.

Weiter geht es Richtung Ottersberg und schließlich nach Fischerhude. Das Künstlerdorf gehört für mich zu den schönsten Orten im Bremer Umland. Alte Fachwerkhäuser, große Eichen und die Nähe zur Wümme verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre. Auch wenn um diese Uhrzeit noch vieles verschlafen wirkt, lohnt sich die Durchfahrt jedes Mal.

Hinter Fischerhude beginnt einer meiner Lieblingsabschnitte der Tour. Über den Deich führt der Weg in Richtung Borgfeld. Rechts und links öffnen sich weite Wiesen, Gräben und Wasserläufe. Kaum zu glauben, dass das Zentrum Bremens nur noch wenige Kilometer entfernt ist. Gerade dieser Abschnitt vermittelt noch einmal das Gefühl, weit draußen auf dem Land unterwegs zu sein.

Doch irgendwann endet jede Ausfahrt. Hinter Borgfeld übernimmt langsam wieder der Stadtverkehr das Kommando. Ampeln, Kreuzungen und dichter werdender Radverkehr verlangen noch einmal volle Aufmerksamkeit. Nach gut drei Stunden im Sattel machen sich die ersten schweren Beine bemerkbar, doch genau diese letzten Kilometer gehören zu einer längeren Tour einfach dazu.

Am Ende stehen 66,65 Kilometer auf dem Tacho. Die Fahrt war keine Jagd nach einer Bestzeit, sondern eine klassische Ausdauertour mit gleichmäßigem Tempo und viel Zeit, die Landschaft zu genießen.

Gerade die Kombination aus früher Bahnanreise, ruhigen Straßen, den Orten Nartum und Fischerhude sowie dem wunderschönen Deichabschnitt vor Borgfeld macht diese Strecke für mich zu einer echten Empfehlung. Wer die Möglichkeit hat, Start und Ziel mit der Bahn zu verbinden, entdeckt Norddeutschland aus einer ganz neuen Perspektive.

Lauenbrück - Bremen

Lauenbrück – Bremen

Und vielleicht ist genau das der größte Unterschied zu meiner Erinnerung aus der Kindheit: Damals faszinierte mich die Geschwindigkeit von 200 km/h. Heute genieße ich dieselbe Strecke mit weniger als einem Zehntel dieses Tempos – und nehme dabei unendlich viel mehr wahr.

Gesamtstrecke: 66.64 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.64 km/h
Gesamtzeit: 04:13:13
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Eystrup – Bremen

Frühstart nach Eystrup – mit der Bahn zum Tourenbeginn

An warmen Sommertagen lohnt es sich, den Wecker etwas früher zu stellen. Für diese Tour klingelte er besonders zeitig, denn bereits um 4:08 Uhr ging es mit dem Zug von Bremen nach Eystrup. So blieb genügend Zeit, die angenehm kühlen Morgenstunden für den größten Teil der Strecke zu nutzen.

Bremen Hauptbahnhof

In Eystrup angekommen, begann die eigentliche Tour. Von dort führte der Weg auf rund 59 Kilometern zurück nach Bremen – überwiegend durch die weite norddeutsche Landschaft mit ihren Feldern, kleinen Ortschaften und ruhigen Nebenstraßen. Gerade diese Strecken machen für mich den besonderen Reiz des Tourenradfahrens aus: wenig Verkehr, viel Natur und genügend Zeit, den Alltag hinter sich zu lassen.

Unterwegs in Niedersachsen

Die Bedingungen waren insgesamt hervorragend. Durch den frühen Start blieb die große Hitze zunächst aus, sodass sich ein angenehmer Rhythmus entwickelte. Über weite Strecken ließ sich gleichmäßig fahren, ohne den Puls unnötig in die Höhe zu treiben. Erst gegen Ende der Tour machte sich die steigende Temperatur bemerkbar – ein weiterer Beweis dafür, dass sich der frühe Aufbruch gelohnt hat.

Hoya an der Weser

Der nächste Schritt ist bereits geplant: Noch ein oder zwei Touren in ähnlicher Länge, bevor die erste Ausfahrt über etwa 80 Kilometer ansteht. Auch dabei wird die Bahn vermutlich wieder eine Rolle spielen. Die Kombination aus Zug und Fahrrad eröffnet viele interessante Strecken und ermöglicht es, immer wieder neue Regionen zu entdecken, ohne am Ende zum Ausgangspunkt zurückkehren zu müssen.

Martfeld

Manchmal beginnt eine schöne Radtour eben nicht mit dem ersten Pedaltritt, sondern bereits auf dem Bahnsteig – lange bevor die meisten Menschen überhaupt in den Tag gestartet sind.

Gesamtstrecke: 58.4 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.39 km/h
Gesamtzeit: 03:27:24
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Bahn nach Bassum – durch die Geest zurück nach Bremen

Für meine jüngste Tour ging es zunächst mit der Bahn von Bremen nach Bassum. Von dort führte mich die Strecke auf rund 40 Kilometern zurück in die Hansestadt. Was auf den ersten Blick nach einer kurzen Halbtagestour klingt, bietet überraschend viele Eindrücke einer Landschaft, die oft unterschätzt wird.

Von Bassum aus führt die Route zunächst durch die typische niedersächsische Geestlandschaft. Anders als die flachen Marschgebiete an der Weser ist die Geest leicht hügelig. Immer wieder wechseln sich offene Felder, kleine Waldstücke und ruhige Nebenstraßen ab. Die weiten Ausblicke verleihen der Strecke einen besonderen Reiz. Gerade an warmen Sommertagen entsteht hier eine angenehme Mischung aus Bewegung und Naturerlebnis.

Bereits die Anreise führt durch eine Region, die eng mit der Geschichte der Kleinbahnen in Niedersachsen verbunden ist. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Syke, Ausgangspunkt des bekannten „Kaffkieker“. Die historische Museumseisenbahn erschließt die Geestlandschaft zwischen Syke, Bruchhausen-Vilsen, Hoya und Eystrup. Wer dort unterwegs ist, erlebt eine Region, die von kleinen Dörfern, Wäldern, Wiesen und landwirtschaftlich geprägten Flächen bestimmt wird. Die Gegend eignet sich hervorragend für kombinierte Bahn-und-Rad-Touren. In den vergangenen Jahren bin ich mehrfach von Bremen bis nach Hoya gefahren oder mit der Bahn nach Syke angereist, um von dort auf dem Fahrrad zurück nach Bremen zu fahren.

Ein besonderer Punkt entlang der Strecke ist das Gut Hoope. Die historische Gutsanlage fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein und erinnert an die lange landwirtschaftliche Tradition der Region. Solche Orte machen für mich den besonderen Reiz des Radfahrens aus. Mit dem Fahrrad entdeckt man Details und historische Spuren, die man mit dem Auto häufig übersehen würde.

Je näher Bremen kommt, desto stärker verändert sich die Landschaft. Kurz vor der Stadt führte mich die Strecke durch Dreye. Hier öffnet sich der Blick erneut, diesmal in Richtung Weser. Besonders schön sind die Wege auf und entlang des Deiches. Von dort hat man weite Ausblicke über die Flusslandschaft und die angrenzenden Wiesen.

In Dreye gab es außerdem einen lohnenden Zwischenstopp bei einem örtlichen Bäcker. Frische Brötchen, eine kurze Pause und der Blick über die Landschaft – manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die eine Tour in Erinnerung bleiben lassen. Solche Stopps gehören für mich genauso zum Radfahren wie die eigentliche Strecke.

Auf den letzten Kilometern näherte ich mich schließlich Bremen. Nach den ruhigen Abschnitten durch die Geest und entlang der Weser wirkt die Rückkehr in die Stadt fast wie das Ende einer kleinen Reise. Dabei liegt das Ziel nur wenige Dutzend Kilometer vom Start entfernt.

Mein Fazit: Die Strecke von Bassum nach Bremen verbindet die typische Geestlandschaft mit den Weserniederungen rund um Dreye. Zusammen mit der Bahnanreise entsteht eine abwechslungsreiche Tour, die Natur, Geschichte und regionale Besonderheiten miteinander verbindet. Für mich ein weiterer Beweis dafür, dass man für schöne Radtouren nicht weit reisen muss.

Gesamtstrecke: 39.72 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.21 km/h
Gesamtzeit: 02:09:25
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Brettorf nach Bremen – 44 Kilometer durch das Oldenburger Land

Manchmal beginnen die schönsten Touren bereits am Bahnhof.

Am Samstagmorgen klingelte der Wecker früh. Um 6:19 Uhr ging es mit dem Zug von Bremen nach Brettorf. Während viele Menschen noch schliefen, rollte der Regionalzug durch die morgendliche Landschaft Niedersachsens. Die Sonne stand bereits über den Feldern und versprach einen warmen Frühsommertag.

Am Bahnhof Brettorf startete schließlich die eigentliche Tour. Das Ziel war klar: Mit dem Fahrrad zurück nach Bremen.

Die Strecke führte zunächst durch die ruhige Landschaft des Oldenburger Landes. Kleine Ortschaften, weite Felder und schmale Landstraßen bestimmten das Bild. Besonders in den frühen Morgenstunden war kaum Verkehr unterwegs. Stattdessen begleiteten Vogelstimmen und der Blick auf die noch vom Tau glänzenden Wiesen die Fahrt.

Über Kirchseelte und die Umgebung von Groß Mackenstedt ging es langsam in Richtung Bremen. Die Landschaft wechselte dabei immer wieder zwischen offenen Feldern, Waldstücken und kleineren Bachläufen. Gerade dieser Abschnitt macht den Reiz der Route aus: Man ist zwar nie weit von größeren Orten entfernt, hat aber dennoch das Gefühl, mitten in der Natur unterwegs zu sein.

Je näher Bremen kam, desto stärker wurde der Kontrast. Aus den ländlichen Wegen wurden nach und nach städtische Radwege. Nach den ruhigen Kilometern auf dem Land führte die Route schließlich entlang bekannter Bremer Wege zurück in die Stadt.

Fazit: Die Kombination aus früher Zuganreise, ruhigen Landstraßen und der Rückfahrt nach Bremen macht diese Tour zu einer hervorragenden Einsteigertour für alle, die längere Strecken fahren möchten. Wer die Natur genießen, Kilometer sammeln und gleichzeitig entspannt trainieren möchte, findet zwischen Brettorf und Bremen eine ausgesprochen attraktive Route.

Gesamtstrecke: 43.19 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.24 km/h
Gesamtzeit: 02:52:45
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Dörverden nach Bremen – 50 Kilometer entlang der Weser

An einem sonnigen Frühsommertag stand wieder eine Tour auf dem Programm, die zeigt, warum das Wesertal zu den schönsten Radregionen Norddeutschlands gehört. Diesmal führte die Strecke von Dörverden nach Bremen – überwiegend entlang der Weser, durch kleine Ortschaften, über Deiche und durch weitläufige Marschlandschaften.

  • Start: Dörverden
  • Ziel: Bremen
  • Distanz: ca. 49,6 km
  • Fahrzeit: ca. 2 Stunden 50 Minuten reine Bewegungszeit
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: ca. 18 km/h
  • Höhenmeter: praktisch flach, insgesamt rund 230 m kumulierter Anstieg durch Messungenauigkeiten und kleine Geländeunterschiede

Die Strecke eignet sich hervorragend für Genussradlerinnen und Genussradler, aber auch für sportliche Fahrer, die eine schnelle Ausdauereinheit absolvieren möchten.

Bereits kurz nach dem Start zeigt sich der Charakter der Tour: viel Natur, wenig Verkehr und immer wieder schöne Ausblicke auf die Weser. Der Fluss begleitet die Strecke über weite Teile und sorgt für eine entspannte Atmosphäre.

Besonders reizvoll sind die zahlreichen Deichabschnitte. Von hier aus eröffnet sich der Blick über Wiesen, Felder und die typisch norddeutsche Flusslandschaft. Gerade im Frühsommer wirkt die Region besonders lebendig: Kühe auf den Weiden, zahlreiche Wasservögel und immer wieder kleine Häfen oder Anlegestellen entlang des Flusses.

Abwechslung zwischen Natur und Ortschaften

Die Tour verbindet verschiedene Landschaftstypen miteinander. Mal führt der Weg direkt am Wasser entlang, dann wieder durch kleine Dörfer oder über ruhige Wirtschaftswege.

Unterwegs passiert man mehrere Weserquerungen und Abschnitte, die einen guten Eindruck davon vermitteln, wie stark die Region historisch und wirtschaftlich vom Fluss geprägt wurde. Gleichzeitig bleibt der Verkehr meist angenehm gering, sodass man sich ganz auf das Radfahren konzentrieren kann.

Ankunft in Bremen

Je näher man Bremen kommt, desto stärker verändert sich die Umgebung. Die ländliche Ruhe weicht langsam dem städtischen Leben. Trotzdem bleibt der Weserbezug bis zum Ende der Tour erhalten.

Die Einfahrt nach Bremen bildet einen schönen Abschluss: Nach vielen Kilometern durch die Natur erreicht man die Hansestadt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten für eine Pause, einen Kaffee oder einen entspannten Ausklang der Tour.

Fazit

Die Strecke von Dörverden nach Bremen ist eine ausgesprochen abwechslungsreiche Wesertour. Sie kombiniert ruhige Naturabschnitte, typische norddeutsche Landschaften und eine attraktive Zielstadt. Mit knapp 50 Kilometern Länge eignet sie sich sowohl für gemütliche Tourenfahrer als auch für sportlich orientierte Radfahrerinnen und Radfahrer.

Wer die Weserregion kennenlernen möchte, findet hier eine Tour, die landschaftlich viel bietet und gleichzeitig angenehm zu fahren ist. Besonders an sonnigen Tagen ist die Strecke ein echter Klassiker für einen gelungenen Fahrradausflug in Norddeutschland. 🚴‍♂️🌞

Gesamtstrecke: 47.54 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.10 km/h
Gesamtzeit: 02:48:43
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Mit dem Rad von Hude nach Bremen

Am 30. Mai 2026 stand meine erste Radtour mit dem Garmin Edge Explore 2 auf dem Programm. Die Strecke führte von Hude nach Bremen und war zugleich ein Test für mein neues Navigations-Setup.

Die Tour hatte eine Länge von rund 35 Kilometern und verlief überwiegend auf ruhigen Radwegen durch die Hunte-Niederung und die ländlichen Gebiete zwischen Hude und Bremen. Geplant wurde die Strecke mit Naviki, anschließend als GPX-Datei auf den Garmin übertragen.

Schon nach wenigen Kilometern zeigte sich, dass die Navigation über einen GPX-Track hervorragend funktioniert. Anders als bei klassischen Routenberechnungen folgte der Edge exakt der geplanten Strecke. Die Abbiegehinweise waren zuverlässig und die Orientierung jederzeit einfach.

Die Landschaft präsentierte sich von ihrer schönsten Seite. Weite Felder, kleine Wasserläufe, alte Baumreihen und immer wieder typische norddeutsche Dorfansichten begleiteten die Fahrt. Besonders angenehm war die Mischung aus naturnahen Abschnitten und gut ausgebauten Radwegen.

Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichte ich Bremen. Insgesamt standen rund 35 Kilometer auf dem Tacho. Die Tour war nicht spektakulär, aber genau deshalb besonders gelungen: keine technischen Probleme, keine Navigationsfehler, angenehmes Wetter und viele ruhige Kilometer durch die norddeutsche Landschaft.

Fazit: Die Strecke von Hude nach Bremen eignet sich hervorragend als entspannte Halbtagestour. Gleichzeitig war sie ein gelungener Einstieg in längere Ausfahrten, die in den kommenden Wochen sicherlich folgen werden.

GPX-Track

Gesamtstrecke: 34.37 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.51 km/h
Gesamtzeit: 02:16:17
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