Zwei Tage durchs Ruhrgebiet – von Osnabrück über Hamm nach Bochum
Im Sommer 2022 stand eine etwas andere Radtour auf dem Programm. Mit dem Zug ging es zunächst bequem nach Osnabrück. Von dort führte die erste Etappe auf einer schönen Strecke, die sich an den Empfehlungen von radweit.de orientiert, bis nach Hamm. Am zweiten Tag ging es weiter in Richtung Bochum.
Die Kombination aus Bahn und Fahrrad eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Man kann auch weiter entfernte Regionen erkunden, ohne auf eine Rundtour angewiesen zu sein.
1. Etappe – Von Osnabrück nach Hamm
Nach der Anreise mit dem Zug begann die Tour in Osnabrück. Schon kurz hinter der Stadt führte die Strecke über ruhige Nebenstraßen und gut ausgebaute Radwege durch das westfälische Umland. Die von radweit.de vorgeschlagene Route überzeugte mit wenig Verkehr und einer angenehmen Streckenführung.
Das Münsterland und die westfälische Parklandschaft bieten ideale Bedingungen für längere Radtouren. Kleine Ortschaften, landwirtschaftlich geprägte Landschaften und überwiegend flache Wege sorgten für einen entspannten ersten Tourentag.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.37 km/h
Gesamtzeit: 06:12:04
Übernachtung in Hamm
Das Tagesziel war Hamm (Westfalen). Für Eisenbahnfreunde ist die Stadt besonders interessant. Der Hauptbahnhof zählt zu den wichtigen Verkehrsknoten Nordrhein-Westfalens und war über viele Jahrzehnte für die Zugbildung und Zugteilung im Fernverkehr bekannt. Zahlreiche InterCity- und InterRegio-Züge wurden hier getrennt oder vereinigt, bevor sie ihre Fahrt in unterschiedliche Richtungen fortsetzten.
Auch heute besitzt Hamm eine große Bedeutung im deutschen Eisenbahnnetz und ist einer der wichtigsten Bahnknoten zwischen dem Ruhrgebiet, Ostwestfalen und Norddeutschland.
2. Etappe – Von Hamm nach Bochum
Am nächsten Morgen führte die Tour weiter in Richtung Ruhrgebiet. Die Landschaft veränderte sich allmählich. Aus ländlichen Abschnitten wurden zunehmend städtische Bereiche, dennoch bot die Strecke viele angenehme Radwege und Grünverbindungen.
Bochum bildete den Abschluss der zweiten Etappe. Nach zwei abwechslungsreichen Tagen endete hier eine gelungene Kombination aus Bahnreise und Fahrradtour.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.80 km/h
Gesamtzeit: 04:33:09
Mein Fazit
Die beiden Etappen zeigen, wie gut sich längere Radtouren mit der Bahn kombinieren lassen. Durch die Anreise nach Osnabrück konnte die eigentliche Tour sofort beginnen, ohne zunächst viele Kilometer aus Bremen zurücklegen zu müssen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Hamm. Als Eisenbahnfan ist die Stadt mit ihrem traditionsreichen Bahnhof immer einen Besuch wert. Zusammen mit den ruhigen Strecken zwischen Osnabrück, Hamm und Bochum entstand daraus ein abwechslungsreicher zweitägiger Ausflug durch Westfalen und das nördliche Ruhrgebiet.












































































































































































































































































